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Leserbrief

12-Stunden-Tag würde normal

Zum Leserbrief «Baugewerbe: Grenze des Mach- und Verkraftbaren», Ausgabe vom 7. September

Kurt A. Zurfluh, Geschäftsführer Zentralschweizerische Baumeisterverbände, behauptet, der Schweizerische Baumeisterverband habe an der letzten Verhandlungsrunde ein grosszügiges Angebot unterbreitet. Es stimmt: Nachdem 18000 Bauarbeiter aus der ganzen Schweiz in Zürich demonstriert haben, legen die Baumeister ihre Maximalforderung – für den Moment zumindest – zur Seite. Sie fordern weniger Rentenkürzung und bieten eine Lohnerhöhung für 2019 an.

Was Herr Zurfluh verschweigt: Das Angebot der Baumeister gilt nur, wenn die Gewerkschaften gleichzeitig massive Verschlechterungen im Vertrag akzeptieren. Die Bauarbeiter sollen rund um die Uhr zur Verfügung stehen, und der 12-Stunden-Tag soll zur Normalität werden. Die Mindestlöhne sind bei Stellenwechsel nicht mehr garantiert. Der Schutz der Bauarbeiter bei Schlechtwetter soll abgeschafft werden. Die Baumeister gefährden mit diesen Forderungen die Gesundheit der Bauarbeiter. Dagegen wehren sich die Gewerkschaften. Wenn die Baumeister nicht von ihren Abbauforderungen abkommen, steht ein heisser Herbst bevor.

Giuseppe Reo, Regionalsekretär Gewerkschaft Unia, Luzern

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