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Abschaffung ist nicht gleich Abschaffung

Zur eidgenössischen Abstimmung vom 4. März über die No-Billag-Initiative

An den Leserbriefschreiber, der sich mit dem hochmütigen Satz meldete: «Werdet endlich erwachsen», richte ich grundsätzlich einen Appell, er möge bedenken: Wer urteilt, wird verurteilt werden – alte Bibelweisheit (Lukas 6, 37/38). Interessant zu wissen, auf welcher Begründung seine heikle Aussage beruht. In der heutigen Zeit des Informationskrieges ist es unerlässlich, sich auf verschiedene Info-Plattformen zu begeben, um sich eine sichere Meinung zu bilden. Darum ist in der heutigen komplizierten Gesellschaftsstruktur die Annahme vermessen, unsere Hauptmedien spiegelten neutral (Arena/Dr. Ganser?) oder seien das Mass aller Dinge. Ferner gibt es keine News oder Geschehnisse, die nicht auch in Alternativmedien zu finden sind, folglich ist eine SRF-«Zwangsgebühr» überflüssig. Wie ich meine, drängt sich heute sogar eine Hinter­fragung der Infomotive von Staatsmedien förmlich auf. Jeder soll selbst entscheiden können, ob er einen Teil seines hart erarbeiteten Geldes nicht eher etwas wirklich Gemeinnützigem widmen möchte, was jedoch für viele Familien aufgrund immer höher steigender Gebühren und «Gebührengebühren», aus welchen Gründen immer, nicht mehr denkbar ist. Die Abschaffung der «Zwangsgebühren» ist nicht gleichzusetzen mit der Abschaffung von SRF, sie bedeutet lediglich mehr Entscheidungsfreiheit für den Bürger, und es würde gleichzeitig als bessere Lösung erheblich die Volkswirtschaft stärken, was allen zugutekommt. Ich bin daher fest überzeugt, dass ein starkes Ja zu «No Billag» bei der Abstimmung im März 2018 erforderlich und richtig ist. Die Billag-Gebühr kann man als Nötigung verstehen, dem Bürger eine gewisse idealistische Meinung aufzuzwingen. Das ist in einer freiheitlichen, direkten Demokratie mit Meinungsfreiheit ein Irrweg! Wer mehr über die Initiative erfahren möchte, kann Informationen aus dem Initiativtext der Initiantengruppe im «Alternativmedium» Internet entnehmen.

Stephan Wiesendanger, Neuheim

Gut, dass Bundesrätin Doris Leuthard Klartext gesprochen hat. Ich teile ihre Meinung. Nach dieser Initiative sollen Radio und Fernsehen fremdgehen und dem globalen Medienmarkt überlassen werden. Diese Initiative ist das frechste Volksbegehren, worüber ich in meinem Leben abzustimmen habe. Eine Institution, die sich Jahrzehnte bewährt hat, ausgewogen und neutral informiert, angemessene Unterhaltung und Sport bietet, soll zerstört werden. Geld regiert die Welt, leuchtet hinter dieser Initiative auf. Dies würde wohl zu einem echten nationalen Notstand führen. Wir Radiohörer und Fernsehzuschauer sollten herumsurfen und die wesent­lichen Nachrichten für unser mehrsprachiges Land aus zerstückelten Sendern mit vielen Tendenzen zusammenkramen. Das muten uns die Initianten zu. Nein, das darf nicht sein.

Andreas Iten, Unterägeri

Der Artikel in der Sonntagsausgabe mit dem ehemaligen Bundesratssprecher Oswald Sigg hat mich gefreut. Es braucht ein Nein. Danach muss man die SRG zwingen, etwas zu ändern. Mein Vorschlag: Die SRG macht keine Werbung mehr. Dafür können alle Lokalsender Werbung machen. Diese werden nicht mehr mit Gebühren finanziert, sondern müssen mit einem Teil der Werbeeinnahmen die SRG finanzieren.

Heiner Fassbind, Kriens

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