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Ärger, Hitze und Stau auf der Seebrücke

«Seebrücke: Verkehrschaos ruft Politik auf den Plan», Ausgabe vom 5. Juli
Walter Lips, Dipl. Akustiker Sga/Sia, Luzern

Andrea Gmür hat Recht! Es ist ein verwaltungstechnischer Unsinn, was in Luzern passiert. Die Begründungen, warum die Arbeiten nicht nachts durch­geführt werden können, sind lächerlich. Zum Thema Lärm: Welches Hotel steht nahe bei der Seebrücke? Ist es besser, wenn sich die Fahrzeuge stundenlang an der Haldenstrasse stauen?Der Lärm durch Bau­maschinen ist übrigens deutlich kleiner als jener von meist ausserkantonalen Sportwagen- und Motorfahrradfahrern, die nachts mit überhöhter Geschwindigkeit durch Luzern brausen. Als Fachmann weiss ich, wovon ich schreibe. Falls Hotels – wenn überhaupt – vom Lärm betroffen wären, könnten sie das durch einen Gratis-Drink (zu Lasten der Stadt!) gutmachen. Das Verständnis wäre garantiert! Ausländische Touristen, die als Folge des Verkehrschaos ihre schweren Koffer zu Fuss durch die Stadt schleppen, gehören seit gestern zum Bild unserer Stadt. Das fadenscheinige Argument, Nachtarbeit würde Sonderbewilligungen für die betroffenen Arbeiter benötigen, ist einfach lächerlich. Die kantonale Verwaltung ist diesbezüglich sehr grosszügig und spontan. Darum fordere auch ich den sofortigen Baustopp für die Tagarbeiten zum Wohle unserer Bevölkerung und auch der Touristen. Der jetzige Zustand ist schlicht unhaltbar.

Walter Lips, dipl. Akustiker SGA/SIA, Luzern

Die wirklich Leidtragenden der Lage auf der Seebrücke sind nicht die gestressten Autofahrer, von denen einige ohnehin nur zum Luxus unnötige Fahrten machen. Die wirklich Leidtragenden sind die vielen Bauarbeiter, die bei sengender Hitze körperliche Schwerarbeit verrichten müssen.

Dazu zähle ich auch die Verkehrslotsen und das zusätzliche Personal der VBL. Ihnen allen gebührt ein grosses Lob in dieser Situation. Schön wäre, wenn die ewigen Meckerer und auch einige Politiker diesen wirklich hart arbeitenden Männern und Frauen ein kühles Getränk bringen würden!

Hansruedi Bruder, Kriens

Warum offeriert man nicht einen Schiff-Shuttle vom Verkehrshaus zum Bahnhof, wie man es auch beim Lucerne Marathon macht? Für Autofahrer von Meggen und Küssnacht könnte man eine moderate Parkgebühr beim Lido anbieten. Aber eigentlich sollten die Verantwortlichen für die Sanierung der Brücke auch die Kosten der Übergangsdienste übernehmen. Das wäre Dienst an den Einwohnern und würde den Stau in der Stadt und den damit verbundenen Ärger massiv reduzieren.

Jutta Schubert, Adligenswil

Ich finde es eine grosse Katastrophe, wie man umgeht mit uns Luzerner Bürgerinnen und Bürgern. Die Seebrücke soll für drei Wochen teilgesperrt bleiben?! Am 3. Juli um 16.30 Uhr war kein Arbeiter mehr auf der Baustelle! In anderen Ländern werden solche Arbeiten an einem so grossen Knotenpunkt wie der Seebrücke, mit 40000 Autos pro Tag, in der Nacht gemacht. Wieso ist das in Luzern nicht möglich?

Cyrill Hotz, Luzern

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