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Äusserst fragliche Geschäftsstrategie der Axpo

«Antworten auf Interpellationen», Ausgabe vom 7. Juli

Die Axpo mit ihren AKW schreibt tiefrote Zahlen – von den noch ausstehenden Entsorgungs- und Stilllegungsgebühren in Milliardenhöhe ganz zu schweigen. Mit sogenannten Mischrechnungen, in denen die Wasserkraft auch einbezogen ist, werden die wirklichen Verluste der Kernkraft verschleiert. Da auch der Kanton Zug Anteile bei der Axpo hat, ist die Politik in der Pflicht. Die Fraktion der Alternative-die Grünen (ALG) fragte bei der Regierung genauer nach. Die Antworten wurden an der Kantonsratssitzung vom 6. Juli behandelt. Mit der geplanten Axpo-Umstrukturierung in unrentable Geschäfte (u. a. Atomkraftwerke) und rentable Geschäfte (u. a. erneuerbare Energien und Dienstleistungen) sollen nun die guten Geschäfte privatisiert, Schulden und atomarer Müll aber verstaatlicht werden. Damit ist die ALG nicht einverstanden. Auch nicht, dass die Zuger Regierung, die grösstenteils bürgerlich ist, das Vorgehen der Axpo unterstützt und einfach mal abwartet, was passiert.

Die ALG ist der Ansicht, dass der Kanton Zug seine Axpo-Beteiligungen entweder veräussert oder eine fähige Vertretung des Kantons in den Verwaltungsrat vorschlägt, welche Verantwortung wahrnimmt und sich für zukunfts­fähige Energien einsetzt. Denn es sind nachhaltige Lösungen gefragt, d. h. die AKW schnellstmöglich abschalten und den erneuerbaren Energien zum Durchbruch verhelfen.

Mariann Hess, Kantonsrätin ALG, Unterägeri

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