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Alibiübung

Zur Abstimmungsvorlage zur Abschaffung der WAB-Kurse
Adrian Imholz, Altdorf, Vorstandsmitglied Junge Svp Uri

Wie aus vielen auch internationalen Untersuchungen bekannt ist, weisen junge Fahranfänger ein erhöhtes Unfallrisiko auf. Die im Jahr 2005 in Kraft gesetzte Zweiphasenausbildung hat zum Ziel, die hohe Unfallbelastung junger Erwachsener zu reduzieren. Präventionsmassnahmen wie Fahrprüfung auf Probe, das Rasergesetz oder die Senkung der Promillegrenze am Steuer haben zum Glück zur positiven Senkung in den vergangenen Jahren bei den Junglenkern geführt. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) hat 2013 das neue Regime für Neulenker untersucht und ist unter anderem zu folgenden Erkenntnissen gekommen (BfU-Report Nr. 68): «Die Befragungsdaten belegen die positiven Auswirkung der angedrohten Annullierung des Ausweises auf Probe. Indessen konnten die Sicherheitseffekte der Weiterbildungskurse nicht im erhofften Ausmass nachgewiesen ­werden.»

Ich lege grossen Wert auf die Sicherheit im Strassenverkehr. Mit dieser Alibiübung «WAB-Kurse» wird jedoch nicht dafür gesorgt. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis stimmt in keinem Mass. Mit dieser Standesinitiative sollen diese Kurse nur noch für diejenigen Neulenker obligatorisch sein, welche in der Probezeit eine schwere Verkehrsregelverletzung begehen. Nutzen wir die Chance und schaffen diese WAB-Kurse endlich ab!

Adrian Imholz, Altdorf, Vorstandsmitglied Junge SVP Uri

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