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Als würde mit dem Aushub der Leibhaftige freigelassen

«Parkhaus Musegg technisch machbar», Ausgabe vom 15. Dezember
Georg Willi, Luzern

Die «Luzerner Zeitung» hat sich in verdankenswerter Weise dafür eingesetzt, dass die im Ergebnis wohl unerwünschte Machbarkeitsstudie betreffend Parkhaus Musegg publiziert wurde. Die Expertise ist wohltuend sachlich und widerspricht dem hysterischen Gezeter über den drohenden Mauerzerfall auf Musegg. Diese Vorstellung trägt sektiererische Züge und ist mit sachlicher Logik nicht mehr nachvollziehbar. Der Tunnelvorstoss in den Musegghügel wird von der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege dargestellt, als würde mit dem Aushub der Leibhaftige in die Welt entlassen. Umso mehr, als in Rechnung zu stellen ist, dass bloss Dutzende Meter daneben seit 1882 die Gotthardbahn, heute SBB, von der Geissmatt via Mühlematt durch den Musegghügel zum Bellerive fährt. Seit 135 Jahren, mit Hunderttausenden von Zügen. Weshalb steht die Museggmauer überhaupt noch?

Andere Gemeinden haben schon vor Jahrzehnten Gott auf den Knien gedankt, dass sie über derart ideale geologische Verhältnisse verfügten, um Parkhäuser zu realisieren.

Georg Willi, Luzern

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