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Altes Gewerbegebäude an Tribschenstrasse: Eine Bruchbude

«Abbruchgesuch für umstrittenes Gebäude ist eingereicht», Ausgabe vom 3. März»,
Jost Hicklin, Luzern

Dass sich sogar BSA- und SIA-Architekten gegen einen Abbruch dieser Bruchbude wehren, das reisst wirklich jedem normalen Bürger der Stadt die Füsse unter dem Boden weg. Seit Jahren wurde dieser Bau vernachlässigt. Dass das Gebäude aus dem Jahr 1933 ein baukultureller Pionierbau sein soll, entbehrt jeder Grundlage. In den letzten 30 Jahren haben sich Tausende Busfahrer, Fussgänger und Autofahrer gefragt, wann endlich dieses hässliche ehemalige Lagerhaus abgebrochen wird.

Schaut man das Objekt vor Ort an, trifft einen der Schlag. Entlang der linken Seite sind sämtliche Fenster im Parterre undicht, und einige sind eingeschlagen. Man erkennt, dass vor einigen Jahren versucht wurde, mit Isoliermaterial die Glaswand vor Feuchtigkeit zu schützen, das heute aus etlichen kaputten Glasfenstern hervorquillt. Auch die Fassaden sind abgebröckelt, und die Storen in jedem Fenster sind kaputt. Auf der rechten Seite wurde die Aussenwand teils mit Holzbrettern abgedichtet. Was die Einsprecher künftigen Generationen weitergeben möchten, ist ein Rätsel. Die Argumente sind an den Haaren herbeigezogen. Zusätzlich steht das Gebäude quer in der Landschaft, es blockiert und verhindert eine saubere Bau- und Linienführung entlang der Tribschenstrasse. Ich hoffe nur, dass, wenn es bis zum bitteren Ende kommt, die Einsprecher wegen der Bauverzögerung zur Kasse gebeten werden.

Jost Hicklin, Luzern

Ich muss zu diesem Gebäude aus gesundem Menschenverstand auch etwas sagen.

Die ganze Expertengruppe von Architekten und Ingenieuren will ja nicht im Ernst behaupten, dass diese Bauruine inklusive der scheusslichen Garage dazwischen, erhaltenswert sei.

Sonst sollen sie das Gebäude für sich kaufen und restaurieren. Dann wird wohl die Wichtigkeit des Vorhabens etwas gedämpft.

Franz Strebel, Baupolier, Luzern

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