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Am Schluss bezahlen es die Kunden

Zur eidgenössischen Abstimmung über die No-Billag­-Initiative am 4. März
Daniela Planzer, Cvp-Landrätin

Das Initiativkomitee will, dass die Radio- und Fernsehsender zukünftig über Werbung und Sponsoring finanziert werden. Die Wirtschaft und das Gewerbe finden, dass sie zu hohe Gebühren bezahlen müssen, wenn die Initiative abgelehnt wird. Wenn man sich nun aber überlegt, dass die Radio- und Fernsehsender mit zusätzlicher Werbung finanziert werden sollen, so ist wahrscheinlich klar, dass das Geld schliesslich auch von der Wirtschaft stammt. Selbstverständlich, man könnte nur die Gefässe unterstützen, deren Inhalt man befürwortet. Wenn die Werbe- oder Sponsoringleistungen hoch genug wären, könnte man den Inhalt vielleicht sogar mitbestimmen!

Die Wirtschaft muss die höheren Werbekosten über die Produkte finanzieren, und am Schluss der Kette bezahlen es die Kunden. Mit der Ablehnung der Initiative weiss ich, welche Sender ich für welchen Preis erhalte. Die Wirtschaft weiss jetzt schon, was sie zu bezahlen hat. Bei einer Annahme der Initiative ist sehr vieles unklar. Aus diesen Gründen sage ich ganz klar Nein zur No-Billag-Initiative.

Daniela Planzer, CVP-Landrätin

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