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Leserbrief

Car-Probleme in Luzern: Am Schluss wird das Stimmvolk entscheiden

Zum Leserbrief «Die Innenstadt soll lebendig und wirtschaftlich florierend bleiben», Zentralschweiz am Sonntag, 24. Juni

Der Verwaltungsratspräsident der Musegg Parking AG schreibt, es gehe nicht um finanzielle Interessen. Schon im nächsten Satz bietet er das Vorprojekt Musegg Parkhaus der Stadt unter Abgeltung der bisherigen Kosten zum Kauf an. Er stellt auch die Frage nach dem «kauffreudigsten und damit «wertschöpfungsinteressantesten» Tourismus in den Vordergrund. Er ist besorgt um die Touristen, die angeblich nur 60-90 Minuten in Luzern Zeit haben. Sollten die Luzerner Tourismusverantwortlichen nicht im eigenen Interesse den Weg vom 60-Minuten-Massentourismus zum nachhaltigen, umwelt- und sozialverträglichen Tourismus suchen? Jede Luzernerin und jeder Luzerner macht sich Gedanken zum Massentourismus, wenn er sich durch den Grendel neben den zum Teil am Boden sitzenden Touristen vorbei bewegt. Die Luzerner Konsumenten mussten in den letzten Jahren zur Kenntnis nehmen, wie die einheimischen Läden und Gaststätten – jetzt auch die Cafeteria Emilio – schleichend verdrängt und Liegenschaften am Grendel an die meist bietenden Chinesen verkauft werden. Der Stadtrat versucht, die positive Grundstimmung zum Tourismus zu erhalten. Er will die Innenstadt für alle attraktiver gestalten. Die negativen Belastungen des Carverkehrs in der Innenstadt und Quartieren sollen reduziert werden. Auch die «IG Weltoffenes Luzern» unterstützt die Absicht des Luzerner Stadtrates, die Kombination eines Innen-stadtparkings mit einem Umsteigehub auf der Allmend zu prüfen. Der Stadtrat versucht, die verschiedenen Interessen zum Wohle der Bevölkerung umzusetzen. Er weiss auch, dass sich die Stimmbürger bei Sachabstimmungen nachweislich sozialer- und umweltbewusster verhalten, als bei Wahlen mit der knappen links-grünen Mehrheit im Grossen Stadtrat. Es nützt der Sache wenig, wenn versucht wird, dem Stadtrat Isolationskurs vorzuwerfen. Am Schluss wird das Volk entscheiden und dazu braucht es eben diese Mehrheit des Souveräns.

Hansjörg Kaufmann, Luzern, Co-Präsident der Bürgerbewegung «gegen das Parkhaus Musegg und für sinnvolle Lösungen»

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