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Asylkosten: Zu wenig Transparenz

«Regierung begräbt Pläne für Asylunterkunft», Ausgabe vom 15. März

In Nidwalden sind 45 Wohnungen und 18 Studios für Asylsuchende und anerkannte Flüchtlinge gemietet. Der künftige Bedarf ist noch nicht bekannt. Die Kosten für diese Wohnungen trage der Bund, hält das Amt für Asyl und Flüchtlinge fest. Und dort ist der springende Punkt: Wenn es um Kosten im Asylwesen geht, wird immer davon gesprochen, dies bezahle der Bund. Wer ist der Bund? Sind es nicht auch wir Nidwaldner, die mit Steuern zahlen und somit das Ganze mitfinanzieren? Warum wird selten bis gar nie davon gesprochen, dass nach 5 bis 7 Jahren die Kosten vom Bund zum Kanton und den Gemeinden übergehen? Wohlverstanden, wir sprechen hier nicht nur von Kosten für Mietwohnungen. Jede Menge andere Kosten kommen dazu, etwa für Sozialhilfe, Integration, Zahnarzt und Krankenversicherung. Dass die Asylsuchenden und Flüchtlinge hier sind, ist nun mal Tatsache. Ich erwarte aber vom Kanton und den Medien, dass man über die Kosten im Asylwesen ehrlich und transparent informiert. Es fördert die Akzeptanz in der Bevölkerung nicht, wenn man probiert, die wahren Kosten unter dem Deckel zu halten.

Urs Amstad, SVP-Landrat, Beckenried

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