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Auch die Polizei darf Fehler machen

«Polizeikrise könnte noch Jahre dauern», Ausgabe vom 23. September
Armin Auf der Maur, Ebikon

Ich hoffe nicht, dass die Polizeikrise noch Jahre dauert. Da müssten auch die Medien etwas mehr Zurückhaltung üben. Mindestens so viel wie gegenüber dem Sohn der Frau, der nun mittels Anzeige versucht, zum Opfer zu mutieren. Der Überblick zum «Fall Malters» sollte vor dem Suizid am 9. März einsetzen. Da hat ein Sohn seine psychisch kranke Mutter mit seiner Hanfplantage in Malters in erhebliche Gefahr gebracht. Ob dies vorsätzlich oder fahrlässig geschah, ob die Mutter Instruktionen hatte, wurde nicht bekannt. Jedenfalls weigerte sie sich, die Hausdurch­suchung zuzulassen.

Die Polizei stand vor einem schwierigen Problem. Ob der zu Rate gezogene Psychologe ein besseres Vorgehen anzubieten hatte und ob es Erfolg gehabt hätte, ist Spekulation. Wir dürfen nicht erwarten, dass die Polizei immer die beste Lösung findet und keine Fehler macht. Ordnung im Staat ist ein hohes Gut, und die Polizei hat das Recht und die Pflicht zur Durchsetzung, notfalls mit Gewalt. Da immer öfter gegen die Polizei zuerst mit Gewalt vorgegangen wird, sind heikle Situationen immer häufiger. Keine einfache Lage, vor allem, wenn Waffen im Spiel sind. Drückt ein Polizist zu früh ab, drohen Strafverfahren und Gefängnis. Ist er zu spät, ist er selber dran. Lassen wir die Polizei mit ihren schwieriger gewordenen Aufgaben nicht allein.

Armin Auf der Maur, Ebikon

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