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Bedenkliche, unzutreffende Bemerkungen

«Alleinerziehende: Ein Viertel bezieht Sozialhilfe», Ausgabe vom 23. November
Albert Baumann, Luzern

Im Zeitungsbericht weist die Caritas darauf hin, wie das Leben einer alleinerziehenden Mutter aussehen kann: «Gebrauchte Möbel und Kleidung erhalten wir von Verwandten, Fleisch kommt selten auf den Teller, meine Tochter in die Kinderriege einschreiben und Ferien machen kommt nicht in Frage.» Dieses Gejammer der Caritas mag ich nicht mehr anhören. Wie oft staunen Leute, dass gerade Caritas und Heilsarmee bei der Rücknahme von Möbeln sich sehr kritisch zeigen. Meine Rückfragen bei den Turnvereinen der Stadt Luzern und der Musikschule Luzern bestätigen mir, dass Kinder nicht abgewiesen werden, wenn ein Elternteil den Beitrag nur teilweise oder nicht bezahlen kann. Solche nicht zutreffenden Bemerkungen fügen den Vereinen grossen Schaden zu. Für minderbemittelte Elternteile bieten Organisationen (zum Beispiel Pfarreien) auch preisgünstige Ferien an. Ich kann nicht verstehen, dass gerade Caritas, die bei jeder möglichen sozialen Institution an die Türe klopft, solche Unwahrheiten veröffentlichen kann. Dass Herr Liembd als Leiter Soziale Dienste der Stadt Luzern ins gleiche Horn bläst, ist sehr bedenklich. Mit seiner Äusserung zeigt er, dass er sich bei den zuständigen Stellen nicht orientiert hat

Albert Baumann, Luzern

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