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Leserbrief

Car-Chaos in der Stadt Luzern: Beharren auf fixen Forderungen oder doch eine Metro?

«Für die freie Wahl des Car-Parkings», Ausgabe vom 19. Juni

Es ist ein Gemeinplatz: Luzern ist und bleibt eine Top-Tourismusdestination und die Stadt und die Zentralschweiz profitieren wirtschaftlich davon. Die Exekutive und die Mehrheit des städtischen Parlaments will das Reisecarproblem mit dem Projekt Allmend lösen und hat wenig Sympathien für zusätzliche Innenstadt-Parkhäuser.

Letzteres will aber die neu formierte IG Tourismus lautstark, da sie sonst massive Einnahmeausfälle befürchtet. Also: Verwirrung und Blockade. Beiderseits ist das Projekt Metro kein Thema – und wird tot­geschwiegen.

Es wird jedoch wieder ein Thema werden, denn die Metro-Initiative ist trotz wenig Aufwand relativ leicht zu Stande gekommen. Von Begeisterung: «Die einzige zukunftsweisende Lösung» bis zu Skepsis: «Ist das machbar für das kleine Luzern?» war eine lebendige Vielfalt an Meinungen beim Unterschriftensammeln zu hören. Eindeutig wird jedoch eine rasche Lösung gewünscht.

Die jetzige Situation nervt fast alle Angesprochenen. Das Parkhaus Musegg stösst auf laue Begeisterung, das Parkhaus Schweizerhofquai auf klare Ablehnung und die Lösung Allmend ist allenfalls als Übergangslösung vorstellbar.

Deshalb ist eine breite und seriöse Debatte über das Metro-Projekt nötig (Grossparkhaus Ibach für alle Reisecars und viele Personenwagen, Metro zum Kantonsspital und ins Zentrum).

In einem nächsten Schritt erfolgt die Erweiterung an den Seetalplatz (Bushub und Bahnhof). So erhält das wachsende «Luzern-Nord» eine effiziente Anbindung an die Stadt.

Vom Zentrum Luzern geht es in einem weiteren Schritt auf die Westseite des Bahnhofs Luzern. Kriens und Obernau bindet man später auch an. Die Zentralbahn dient mit den in Zukunft erhöhten Kapazitäten vor allem den Pendlern aus Ob- und Nidwalden, dem Tourismus (Titlis, Pilatus usw.) und den bald rasch wachsenden Benutzerzahlen aus «Luzern-Süd».

Eine Metro: zu teuer? Zu utopisch? Oder eben doch ein Projekt mit viel Mehrwert: rasche Fahrt ins Kantonsspital und Zentrum für alle, Entlastung von Wohnquartieren und Zufahrtsstrassen, mehr Raum für den Öffentlichen Verkehr (Bahn und Bus) und nicht zuletzt fürs Gewerbe insge-samt. Das nenne ich weltoffen und mutig.

Walter Albrecht, Luzern

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