Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Leserbrief

Bekreuzigung und Doppeladler

«Doppeladler, Cervelat und Gülle», Ausgabe vom 31. Juli

Der Vergleich mit dem Bekreuzigen beim Torjubel hinkt gewaltig. Das Bekreuzigen ist ein religiöses Symbol, über dessen Zurschaustellung man sich streiten kann, das aber durchaus einen Bezug zur Schweizer Tradition hat. Der Doppeladler aber hat keine Tradition in der Schweiz. Und gerade an einer Weltmeisterschaft mit Millionen von Zuschauern aus aller Welt repräsentiert man die Schweiz – und nur die Schweiz! Ansonsten spielt man im falschen Team. Genauso ist es auch eine Schweizer Tradition, dass man auch unbequeme aber berechtigte Themen anspricht und darüber sachlich und offen diskutiert.

Wenn man den Vorschlag eines Funktionärs als rassistisch und diskriminierend niederbrüllt, hemmt oder verhindert man künftige Diskussionen. Das führt zu Überraschungen bei Abstimmungen, weil man Meinungen aus der Öffentlichkeit gedrängt hat. Das ist gefährlich und unschweizerisch, ja gar antidemokratisch. Also alles andere als sagenhaft.

Patrick Zibung, Administrativer Leiter SVP Stadt Luzern, Vorstand JSVP Kanton Luzern

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.