Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Leserbrief

Hochbegabte: Bessere Startchancen

«Angebot für Hochbegabte geplant», Ausgabe vom 24. Juli

Da hat das Luzernische Bildungswesen doch tatsächlich entdeckt, dass es in der Schule auch Begabte und «Hochbegabte» gibt. Glückliche Fügung!

Hierzulande wird «Integration» im Bildungswesen seit jeher als Nivellierung verstanden. Und diese Nivellierung orientiert sich seit jeher nach unten, in Richtung der «bildungsfernen» Schichten. Da wird Handlungsbedarf geortet, die anderen dürfen sich derweil langweilen und ihre Ressourcen verschenken.

Die Idee, Hausaufgaben abzuschaffen, ist ein neuer Ausdruck dieser Nivellierung nach unten: Es darf doch nicht sein, dass Kinder von Eltern, die sich zu Hause mit Schule und Bildung befassen, ihren Kindern bessere Startchancen mitgeben. Wo kämen wir da hin?

Für die Begabten und «Hochbegabten» (suggeriert die Steigerungsform etwa «Elite» und damit etwas Negatives?) soll jetzt dank der Zufallsentdeckung etwas getan werden.

Man weiss nur noch nicht, was und genau wann – frühestens ab 2019/20 –, denn man hat noch zu wenig Fakten.

Peter Fischer, pens. Dozent HSLU, Kriens

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.