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Leserdebatte

Bier: Genuss ist nicht nur eine Frage des Preises

«Das ‹flüssige Gold› hat seinen Preis», «Zentralschweiz am Sonntag» vom 15. Juli

Die Preise für Bier in der Gastronomie sind das eine, die Bierkultur beim Ausschank das andere. Wie sich die Rahmenbedingungen jedes einzelnen Gastbetriebes auf die Preisgestaltung von Bier auswirken, wird im Artikel «das flüssige Gold» gut erklärt und ist nachvollziehbar. Was mir aber zu denken gibt, ist die hierzulande mehrheitlich schlechte Bierkultur, die Art, wie mit diesem «flüssigen Gold» umgegangen wird. Das Produkt Bier hat ebenso wie Wein oder Spirituosen Anrecht auf einen gepflegten Ausschank. Wenn ich in einem der im Artikel erwähnten Lokale beim Bestellen einer Stange das Bier in einem neutralen Mostglas und ohne Schaumkrone (Kragen) erhalte, dann entspricht dies in keiner Art und Weise dem gepflegten Service, den ich für den geforderten Preis erwarten darf.

Ganz zu schweigen davon, dass nicht einmal transparent bekannt gegeben wird, um welche Biermarke es sich handelt. Als Gast erwarte ich ein schönes Original Stangen- oder allenfalls Tulpenglas mit dem Logo der liefernden Brauerei und eine tadellose Schaumkrone. Dann wird das «flüssige Gold» zum richtigen Genuss. Prost!

Urs Koller, Emmenbrücke


Kürzlich besuchte ich ein Restaurant in der Stadt Luzern in Seenähe. Dort bestellte ich eine Stange Bier. Als ich sie bekam, verging mir aber plötzlich die Lust am Bier. Grund: Meine Vorstellung war, eine Stange Eichhof zu erhalten. Was aber serviert wurde, war ein Bier in einem Drei-Deziliter-Mostglas. Bei meiner Nachfrage, was das für eine Biersorte sei, bekam ich die Antwort, es handle sich um Eichhof. Die zweite Frage, warum ich mein bestelltes Bier nicht im Originalglas bekomme, erhielt ich die Antwort, man habe im Lokal keinen Platz für Biergläser. Nun bin ich mir sicher, dass ich dort mein Lieblingsbier nie mehr trinken werde. Abschliessend möchte ich betonen, dass ich trotz dem im Mostglas servierten Bier noch den vollen Preis von 5.50 Franken bezahlte.

Josef Schnarwiler, Perlen

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