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Carparkplätze: Das Brüelmoos ist ein Naherholungsgebiet und ungeeignet

«Stadtrat will Cars vom Inseli verbannen», Ausgabe vom 7. März
Felix Lüthy, Luzern

Im Brüelmoos sollen zu den bisher 12 Carparkplätzen 20 neue dazukommen. Also weg vom Inseli, das noch kein Naherholungsgebiet ist, es aber werden möchte, in ein bestehendes Naherholungs- und Wohngebiet. Cars parkieren und abstellen, das wäre tolerierbar. Man kann sich aber gar nicht vorstellen, welche Emissionen zwölf Cars machen. Die Motoren laufen dauernd! Im Winter zum Heizen, im Sommer mit dem zusätzlichen Lärm zum Kühlen. Die Cars werden auch dauernd umgestellt, weil eine WC-Reinigungsanlage vorhanden ist. Dabei schlägt das nervtötende «piep, piep» (Warnsignal) beim Manövrieren im kakofonischen Durcheinander auf die Ohren der Anwohnerinnen und Anwohner. Geradezu gefährlich wird es für eine Familie mit ihren Kindern und Kinderwagen, ihr parkiertes Auto zwischen den umherfahrenden Cars erfolgreich und unfallfrei zu erreichen. Doch 12 Cars sind nicht genug Lärm und Gestank, es sollen 32 sein. Die Cars gehören aus der Stadt! Ein geeigneter Depotstandort ist ausserhalb der Stadt und nicht in einem Erholungsgebiet der Stadtbevölkerung. Das Brüelmoos ist unser Naherholungs­gebiet. Es gehört zum einen Ende des Luzerner Quais, es ist unser Lido, unser Campingplatz, unsere letzte grüne Wiese, bevor das Ufer wieder verbaut ist, es ist unser Wohnquartier. Unser Quartier sagt Nein zum Carparkplatz Brüelmoos!

Felix Lüthy, Luzern

Was ist bloss mit unserer Stadtregierung los? Die Ideen werden immer grotesker. Sind wirklich die vielen Cars das Problem? Wie wäre es, wenn Bucherer und Co. in die Mall of Switzerland (ja, ja die lieben Steuereinnahmen) oder die Allmend ziehen würden? Das Problem wäre mit einem Schlag gelöst. In der Altstadt würden die Mietzinsen fallen, und der Mix an Geschäften würde wieder besser. Carparkplätze aufs Brüelmoos zu verlegen, ist nun wirklich der letzte Schrei! Das Problem: die Haldenstrasse.

Heidy Schuppisser, Meggen

«Lebendiges Inseli statt Blechlawine» – aber dafür soll eine ganze Quartier-Wohnbevölkerung neu unter der Blechlawine leiden – brutal! Die jetzt schon zu hohe Kapazität an Carparkplätzen im Brüelmoos (neben dem Lido-Tennisclub-Areal), soll auf 32 Einheiten aufgestockt werden. Sprüche wie: «Die Stadt beweist Feingefühl» (Juso) sind hohle Phrasen. Die Hunderten Familien, die in diesem Bereich wohnen und die dann im Diesel-Paradies (Cars stellen im Sommer wegen der Kühlung den Motor nicht ab) leben dürfen, werden diesen menschenverachtenden Entscheid sicher «wohlwollend begrüssen». Sie sind ja nur eine Quantité négligeable und dem Stadtrat völlig gleichgültig.

Roland Grüter, Luzern

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