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Leserdebatte

Cars in Luzern: Soll alles bleiben, wie es ist?

Zum Leserbrief «Car-Parkierung: Speditive Arbeit», Ausgabe vom 3. Juli

Diesen mühsamen Diskussionsleerlauf über Carparkplätze haben sich die seinerzeit Zustimmenden zu einem Inseli ohne Reisecars selbst eingebrockt – und somit die Gelegenheit, darüber anhaltend zu quatschen und zu spintisieren. Speditive Arbeit leistet Frau Lüdin-Wicki in ihrem Leserbrief. Sie kommt zum Schluss: Die Situation soll bleiben, wie sie ist. Genau! Das Carparking auf dem Inseli ist zunächst auch als ÖV-, Buslinienknoten und Transferpunkt zum Bahnhof, den Schiffsstationen und fürs Shopping in der City am einzig richtigen Ort. Alles andere ist nicht opportun und schädigt gravierend Umwelt und Wirtschaft. Die Abermillionen teuren Bauprojekte, über die jetzt diskutiert wird, führen über kurz oder lang zu Umsatzeinbussen und Verlusten nicht nur finanzieller Art. Stichworte: das Aushöhlen von Bergen, das Aushöhlen des Untergrunds, Aushubdeponien, Verbauungen, Zusatzverkehr bis zur Lahmlegung im topografisch sehr engen Stadtgelände. Fazit: Alles sein lassen, es funktioniert alles ziemlich gut, die Akteure sind nicht blöd.

Kaspar Huber, Luzern


Nach der Abstimmung zum carfreien Inseli lachten sie noch, die Abstimmungssieger, die Juso, Stadträtin Manuela Jost und Stadtrat Adrian Borgula. Und heute? Ihr Versprechen, dass die Parkplätze auf dem Inseli bis zum Jahr 2019 aufgehoben werden, ist zur Utopie geworden. Dutzende Leserbriefe, Kommentare vom Chefredaktor und dem Leiter Ressort Stadt dieser Zeitung halten das brisante Thema ab diesem Datum mit immer neuen Kommentaren fast jede Woche für die Leserschaft hochaktuell.

Weiterhin sind auch die drei Projekte Musegg, Schweizerhof und Metro auf den Prüfstand. Auch die IG Weltoffenes Luzern pocht darauf, dass die Gäste per Car weiterhin direkt in die Innenstadt fahren können.

Das Stadtparlament ist auch nicht mit dem Stadtrat einverstanden, und die Bürger fühlen sich langsam echt verschaukelt. Auch die neue Mobilitätsstrategie mit ihren Massnahmen findet keine Abnehmer. So warten die Stadtbürger erneut und gespannt auf den September, denn da wird der grosse Stadtrat einmal mehr über die neue Strategie diskutieren!

Jost Hicklin, Luzern


Das Carproblem kann nur mit der Metro gelöst werden. Es gibt so eine Metrostation im Ibach mit Parkhaus, Tankstelle und Aufenthaltsräumen für die Chauffeure. Weitere Stationen sind das Kantonsspital, der Löwenplatz und der Schwanenplatz mit direktem unterirdischem Zugang zur Firma Bucherer. Die Vorteile dieser Metro sind: Es gibt keinen Suchverkehr durch die Carchauffeure. Am Standplatz werden keine Motoren laufen gelassen für die Klimaanlagen der Cars. Es gibt keine Behinderung des ÖV, weil Cars die Busspuren befahren. Die Cars sparen Zeit da keine Behinderungen durch Stau, Unfälle und Veranstaltungen in der Stadt. Es gibt moderate Parkgebühren. Die Fahrzeit der Metro zum Schwanenplatz beträgt rund zehn Minuten, das heisst, die Gäste haben mehr Zeit zum Shoppen in der Stadt. Die Metro fährt auch bei Eis und Schnee ohne Behinderung ins Zentrum.

Die Metrostation Kantonsspital hat eine sehr wichtige Funktion. Ist sie einmal da, wird das Parkhaus Kantonsspital zum grössten Teil nicht mehr gebraucht und kann für weitere Ausbauten verwendet werden, da die Platzverhältnisse heute schon sehr prekär sind. Die Spitalstrasse wird vom Verkehr massiv entlastet, und die Busbevorzugung fällt weg, was zu weniger Stau führt. Ich frage mich: Wie krank müssen die Planer und die Behörden in der Stadt sein, wenn sie die Zu- und Wegfahrten zum Parkhaus Schweizerhofquai mitten ins Zentrum planen, oder ein Parkhaus Musegg mitten in ein reines Wohnquartier? Der grösste Teil der Bewohner der Stadt Luzern möchte, dass die Strassen entlastet werden. Es soll nicht noch mehr Verkehr und Stau entstehen durch die Parkhäuser Musegg und Schweizerhofquai. Die Vorteile einer Metro sind sehr genau zu beachten und abzuwägen.

Werner Stillhardt, Adligenswil, aufgewachsen im St. Karli-Quartier

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