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Leserbrief

Cassis gegen das Gewerbe

«Cassis stellt rote Linie zur Debatte», Ausgabe vom 14. Juni

Ausländische Betriebe, die in der Schweiz tätig sind, müssen sich an unsere Regeln halten. Flankierende Massnahmen gegen Lohndumping heisst das im Fachjargon. Wenn FDP-Bundesrat Ignazio Cassis laut darüber nachdenkt, diese flankierenden Massnahmen zum Schutz des einheimischen Gewerbes und der hiesigen Arbeitnehmenden auf Wunsch der EU aufzuweichen, dann gefährdet er nicht nur den Bilateralen Weg, er gefährdet auch die Existenz vieler Schweizer Betriebe und er verpasst den Schweizer Büezern eine Ohrfeige.

Wirksame Kontrollen gegen Lohndumping sind die Voraussetzung für die Personenfreizügigkeit. Sie sind ein bewährtes Mittel, um in der Schweiz für alle Arbeitnehmenden gute Arbeitsbedingungen zu erhalten. Und sie sind ein bewährtes Mittel, um einheimische Betriebe vor unlauterer Konkurrenz aus dem Ausland zu schützen. Ich bin sicher, ein Vertrag mit der EU ohne wirksamen Schutz für das Gewerbe und die Büezer wird an der Urne keine Chance haben. FDP-Bundesrat Cassis zeigt, auf welcher Seite er steht – auf der Seite der Hochfinanz und nicht auf der Seite des Gewerbes und der Arbeitnehmenden.

Andreas Lustenberger, Kantonsrat Alternative – die Grünen, Baar

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