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«Da kommt einem die Galle hoch»

«An der Gemeindegrenze ist Schluss», Ausgabe vom 21. Juli

Es ist schon erstaunlich, wie unser Asylsystem ad absurdum geführt wird. Ein angeblich papierloser Eritreer, mit abgewiesenem Asylantrag, beschäftigt die Gerichte durch alle Instanzen hindurch. Der Gipfel ist, dass er nicht einmal für die Kosten aufkommen muss, das sei zu umständlich, befindet das Bundesgericht.

Ganz ehrlich: Als Steuerzahler kommt einem da die Galle hoch! Unser Asylsystem ist offenbar ausser Stande, Abweisungsentscheide durchzusetzen und lässt munter den Bürger die Not- oder Sozialhilfe und Prozesslawinen finanzieren. Als Schweizer Bürger hingegen wird einem bei praktisch jedem Behördengang die Gebührenordnung unter die Nase gehalten.

Dass dieser Herr nicht gehen will, kann ich verstehen. So schön wie hier hat er es nirgendwo mehr! Dass er sich an die Rayon Einschränkung hält, glaubt die Abteilung für Migration wohl selbst nicht. Es ist nicht von Bedeutung, ob sein angebliches Herkunftsland (welches der Asylant offenbar trickreich verschleiert) ein Rückübernahmeabkommen hat. Die Schweiz ist sozusagen nie Ersteinreiseland und infolgedessen hat man die Möglichkeit, diesen Migranten ins Land der ersten Einreise auszuschaffen.

Man kann nur mutmassen, weshalb das Schweizer Asylsystem sich mit wiederholenden Absurditäten beschäftigt. Aber scheinbar ist es für gewisse Beteiligte ziemlich lukrativ, sich vom Staat für diese Leerläufe unterhalten zu lassen. Somit deckt sich auch das wahre Problem auf: Wir haben uns eine regelrechte Sozialindustrie geschaffen. Diese lässt nichts unversucht, sich vom Steuerzahler Mittel zu beschaffen. Lösungsorientiertes Arbeiten ist oft nicht das Ziel. Das Asylwesen ist dabei ein leuchtendes Beispiel.

Die, welche wirklich ein Recht auf Schutz in unserem Land hätten, werden kaum mehr erkannt. Wir Bürger zeigen zunehmend auch solchen Asylsuchenden die kalte Schulter. Man kann nur an die Behörden appellieren, den Asyl-Saustall endlich aufzuräumen. Ansonsten werden genau die am meisten darunter leiden, welche es eigentlich nicht verdient hätten.

Wäli Kammermann, Dallenwil

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