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Da wird eine einseitige Denkweise ersichtlich

«VCS Uri will Projekt Kantonsbahnhof verbessern», Ausgabe vom 16. März

Der VCS Uri hat im Rahmen der Planauflage für den Kantonsbahnhof Einsprache erhoben. Dabei schlägt er eine umfangreiche Palette von Änderungen und Anpassungen vor, die er als «Verbesserungsvorschläge» etikettiert. Nun, einige der angedachten Änderungen dürften Verbesserungen für die Nutzer des zukünftigen Kantonsbahnhofs mit sich bringen, andere hingegen muss man als wirklichkeitsfremd und ideologiebehaftet ablehnen.

Der VCS fordert beim Bahnhofplatz eine Begegnungszone mit Tempo 20. Scheinbar haben die Verfasser vergessen, dass der Kanton mit viel Steuergeld die Achse Spitalstrasse–Seedorferstrasse–Kornmattstrasse–Bahnhofplatz–Rynächtstrasse ausgebaut hat, um den Altdorfer Dorfkern vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Im Dorfkern sollen ja dann, im Rahmen der flankierenden Massnahmen zur WOV, Tempo 30 und eine Begegnungszone mit Tempo 20 errichtet werden. Scheinbar genügen dem VCS diese verkehrsbehindernden Massnahmen im Dorfkern nicht, sondern es soll auch diese vor einigen Jahren festgelegte Umfahrungsachse in eine Begegnungszone umgewandelt werden. Es ist eigentlich verwunderlich, dass nicht vorgeschlagen wird, dass die Motorfahrzeuge in Zukunft auf Sänften über den Bahnhofplatz getragen werden müssen!

Ein weiterer Vorschlag zeigt die einseitige Denkweise des VCS. Man möchte, dass der Schotter-Freiverlad auf der Westseite des Bahnhofs verschwindet. An dessen Stelle soll ein Park entstehen, wo «beispielsweise eine Schulklasse ihre Wartezeit auf den nächsten Anschluss verbringen kann». Man gewichtet das Singen der Vögel auf Parkbäumen höher als eine Verlademöglichkeit, die den Lebensnerv eines seit Jahrzehnten in Uri erfolgreich tätigen Unternehmens und guten Steuerzahlers darstellt? Apropos: Das Unternehmen bekannte sich, wo immer dies möglich war, zum Transport auf der Schiene, was der VCS eigentlich honorieren und nicht bestrafen sollte. Ich hoffe, dass sich die Bauherrschaft des Bahnhofs erinnert, weshalb die Umfahrungsroute über den Bahnhofplatz realisiert wurde und dass der Regierungsrat seinem Bekenntnis zur Wirtschaftsförderung auch für bereits ansässige Unternehmen nachlebt.

Max Büeler, Altdorf

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