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Das eingesparte Geld kommt wirklich Bedürftigen zugute

«Observationen: IV-Stellen atmen auf», Ausgabe vom 21. März
Beat Märchy, Meggen

Die IV-Stelle Luzern konnte im Jahr 2016 dank kritischer Überwachung von Betrugsverdachtsfällen 8,47 Millionen Franken einsparen. Es wurden 13 Betrugsfälle aufgedeckt. Im Jahr 2017 waren es 6,5 Millionen Franken. Im Bericht heisst es, dass dies minim sei. Doch ich finde, dass dieser Betrag beträchtlich ist und dass dies eine sehr positive Bilanz der IV Luzern ist. Die eingesparten Millionen kommen nun den wirklich Bedürftigen zugute und entlasten die IV-Bilanz und uns Prämienzahler. Persönlich beurteile ich den Entscheid von Bundesbern daher sehr positiv. Ich denke dabei insbesondere auch an die präventive Wirkung, welche die Tatsache mit sich bringt, dass die IV bestehende Ansprüche kritisch überprüft. Aus persönlicher Erfahrung weiss ich, dass die IV Luzern neue Gesuche sehr sorgfältig prüft. Eine Bekannte von mir, die durch die Ausübung ihres Berufes im Jahr 2013 arbeits­unfähig wurde, wartet bis heute auf den definitiven IV-Entscheid. Dass Kontrolle besser als Vertrauen ist, beweisen auch die vielen Skandale von CEOs und Politikern, die in den letzten Wochen publik wurden. Diese Menschen haben die Gesellschaft um Millionen von Franken betrogen, obwohl sie Millionensaläre beziehen.

Ihre Vergehen werden oft erst nach zehn Jahren geahndet, nachdem die Medien hartnäckig nachgeforscht und darüber berichtet haben. Studien beweisen zum Beispiel auch, dass Schwerkriminelle und narzisstische Führungskräfte zum Teil ähnliche psychologische Strukturen aufweisen. Dies bedeutet für mich umso mehr, dass verlässliche und wirksame Kontrollsysteme in allen Organisationen notwendig sind. Es ist auch bekannt, dass das Schweizer Sozialwesen wegen seiner sehr humanitären und grosszügigen Ausrichtung problemlos übertölpelt werden kann. Dies wird von sehr wenigen Personen ausgenutzt, bei der IV Luzern zum Beispiel von nur einem Promille der Rentner. Wenn ich jemandem sehr vertraue, dann der IV-Stelle Luzern. Ich bin sicher, dass nur in erhärteten Verdachtsfällen Kontrolleure zum Einsatz kommen werden.

Beat Märchy, Meggen

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