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Das kostet den Kanton Tausende Franken

«Tausende haben Steuern noch nicht bezahlt», Ausgabe vom 16. Dezember
Hans Scherer, Rothenburg

Das war ja voraussehbar, dass dieses Jahr (2017) Tausende von Luzerner Steuerzahlerinnen und -zahlern ihre Steuern, wohl aus Trotz, nicht rechtzeitig bezahlen würden. Dieses Jahr gab es von den Steuerbehörden gar keinen Zins mehr für Vorauszahlungen. Bei einigen Banken hierorts gibt es aber fürs Sparkonto plus immer noch 0,1 bis 0,15 Prozent Zins. Letztes Jahr waren es hierorts noch bis 0,2 Prozent Zins. Nun musste die kantonale Steuerbehörde rund 115 000 säumige Steuerzahlerinnen und -zahler anmahnen, die Steuern doch bis Ende Dezember zu bezahlen. Das alles kostet den Kanton Luzern auch wieder Tausende von Franken. Mit etwas angepasstem Zins auf Vorauszahlungen der Steuerzahlenden wäre der Kanton Luzern bestimmt besser gefahren.

Hans Scherer, Rothenburg

Gemäss Bericht haben bis jetzt rund 115000 Luzerner ihre Steuern für dieses Jahr noch nicht bezahlt und eine Fälligkeitsrechnung erhalten. Im Artikel wird lang und breit über die Ursachen berichtet. Das ist ja gut und recht. Nur verstehe ich nicht, warum überhaupt Fälligkeitsrechnungen versendet werden. Mit dem Erhalt der Akonto-Rechnung im Juni 2017 hat jeder Steuerzahler die Information erhalten, dass die Begleichung des Betrags bis Ende Jahr fällig ist. Der Kanton Luzern muss sparen, wieso braucht es dann diese Fälligkeitsrechnungen überhaupt? Man rechne: 115000 Fälligkeitsanzeigen mal Postporto – gehen wir von 20 Rappen pro Brief aus – ergibt rund 23000 Franken! Dazugerechnet werden müssen zusätzlich auch die Kosten für das Briefpapier, das Kuvert, der Arbeitsaufwand des Mitarbeiters auf dem Steueramt. Wenn dann die Rechnung nicht rechtzeitig beglichen wird, folgt im Januar die Mahnung, was ja auch wieder Kosten verursacht. Der Kanton müsste sich wohl überlegen, ob er eine frühere Fälligkeit der Steuer verlangen soll.

Eva Arnet, Hildisrieden

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