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Das Misstrauen vieler scheint berechtigt

«Die fremden Nachbarn ziehen weiter», Ausgabe vom 20. April
Beni Riedi, Svp Kantonsrat, Baar

In einem Artikel in der Zuger Zeitung wurde das Staatssekretariat für Migration folgendermassen zitiert: «Trotz des relativ abgelegenen Standorts (Gubel, Menzingen) verlief alles ohne nennenswerte Probleme», sagt SEM-Sprecherin Emmanuelle Jaquet von Sury. Eine solche Aussage ist schon sehr verwunderlich, wurden doch im ganzen Kanton Zug im Jahre 2016 und 2017 insgesamt 245 Polizeieinsätze aufgrund der Bundesasylunterkunft Gubel stationierte Asylsuchenden verursacht. Transparente Informationen musste nun der Regierungsrat auf eine Kleine Anfrage der SVP-Fraktion liefern. Diese Beantwortung lässt aufhorchen! Der Kostenaufwand der Zuger Polizei wurde im Jahre 2016 auf total 120 000 und im Jahre 2017 auf total 73 620 Franken beziffert. In der nun öffentlich aufliegenden Auflistung der Polizeieinsätze liest man mehrfach von Ladendiebstählen, Unterstützung des Sicherheitsdienstes, Körperverletzung, Sachbeschädigungen, Festnahmen wegen Raufhandel, Hausfriedensbruch, Tätlichkeiten, Zechprellerei, Hehlerei, Unterstützung von ZVB-Kontrolleuren wegen aggressiver Bewohner, Betäubungsmitteldelikten, Gewalt und Drohung gegen Beamte, Exhibitionismus usw.

Dies ist nur ein kleiner Auszug aus der Auflistung. Zusätzlich sind bei den Kosten die Aufwendungen der Staatsanwaltschaft nicht eingerechnet. Für mich ist es nicht erklärlich, wie man dies als nicht «nennenswerte Probleme» beschreiben kann. In der Gemeinde Baar gibt es Pläne für eine Asylunterkunft für 100 Personen und dies mitten im Dorfzentrum. Kein Wunder misstrauen viele Einwohnerinnen und Einwohner den Behörden bei einer solchen intransparenten Kommunikation.

Beni Riedi, SVP Kantonsrat, Baar

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