Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Das Prinzip Hoffnung

«Firmensteuern: Der Streit um die Zahlen», Ausgabe vom 23. Juli

Am 25. September stimmen wir über die Erhöhung der Gewinnsteuern im Kanton Luzern ab. Der Bericht vom letzten Samstag hat klar und deutlich aufgezeigt, wie die Schätzungen der Regierung hergeleitet und begründet werden: Ein Ja würde die Einnahmen im Kanton um maximal 11 Millionen Franken pro Jahr erhöhen. Im langfristigen Kontext ist diese Schätzung dann wohl eher noch zu hoch. Denn der Kanton Luzern gibt mit einem Ja erstens den Spitzenplatz im Steuerwettbewerb auf, und zweitens erteilt er der lokalen KMU-Wirtschaft eine Abfuhr. Lieber David Roth, liebe SP, wenn ihr diese Schätzungen und Berechnungen schon als «hanebüchen» bezeichnet, dann sagt doch bitte, wie eure Schätzungen und Berechnungen aussehen.

Es ist zu einfach, am Abend nach dem Meteo mit Regenvorhersage den TV abzustellen und zu sagen: «De Bucheli esch e Schnorri, morgen ist es dann schon schön.» Dieses Hoffen auf besseres Wetter ist Polemik. Am 25. September sage ich Nein, weil wir in der Steuerpolitik nicht auf dieses Prinzip Hoffnung setzen sollten.

Adrian Nussbaum, CVP-Kantonsrat, Hochdorf

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.