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Das Schicksal wollte es so!

«Marien-Linde» bekommt Gnadenfrist», Ausgabe vom 2. Mai

Als ehemalige Kapellratspräsidentin kann ich mich erinnern, dass wir uns vor 20 Jahren schon Gedanken gemacht haben zur Linde bei der Kapelle Kehrsiten. Jahrelang hat die kränkelnde Linde gekämpft und wir versuchten das Fällen zu verzögern, weil sie zum Ortsbild gehörte und schwer wegzudenken war.

Das Schicksal wollte es, dass der Baum immer kränker wurde und wir schweren Herzens entscheiden mussten: Jetzt wird es zu gefährlich, jetzt muss er gefällt werden ... Das Schicksal wollte es, dass im Nachbarsgarten ein schöner junger Nachkömmling wuchs ... Das Schicksal wollte es, dass der Baum auf einem wunderschönen Plätzchen neben der Kapelle zu stehen kam, in der Gegend, in der er schon seit zwei Jahrhunderten stand ... Das Schicksal wollte es, dass ein innovativer Künstler aus dem Stamm ein Kunstwerk machen wollte ... Das Schicksal wollte es, dass sich viele Menschen zusammentaten und das Kunstwerk finanziell unterstützten, weil es ihnen wichtig ist und sie eine Beziehung zur Kapelle, zur Muttergottes und somit zur Linde haben ... Das Schicksal will bestimmt nicht, dass das Kunstwerk eingelagert wird oder an einem anderen Standort steht und schon gar nicht, dass ein anderes Kunstobjekt geformt wird, das dann in der Kapelle aufgestellt wird, wie es der Landschaftsschutzverband Vierwaldstättersee vorschlägt.

Annaliese Gasser, Kehrsiten

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