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Leserbrief

Das sind zwei tolle Anlässe

Zum Leserbrief «Wider das Ballenberg-Image», Ausgabe vom 8. September

Im erwähnten Leserbrief werfen Sie mir vor, dass mir sommerliche Feriengefühle und insbesondere die Jazz Night Zug und Sports Zug ein Dorn im Auge seien. Ich kann ihnen versichern, dass dies nicht der Fall ist. In meiner Interpretation habe ich in aller Deutlichkeit zum Ausdruck gebracht, dass ich diese beiden Anlässe toll finde und hoffe, dass sie noch lange weiter bestehen werden. Ich kann mir nicht erklären, wie Sie diese Aussage übersehen konnten. Entweder haben Sie meine Interpellation nicht gelesen oder sonst geht es Ihnen in Ihrem Leserbrief nicht um eine offene Diskussion, sondern darum, Polemik zu betreiben. Wie gesagt und hier nochmals in aller Deutlichkeit: Ich finde die Jazznight Zug einen tollen Anlass. Ich war vor einigen Jahren übrigens selbst einmal als Helfer tätig. Was mir an der derzeitigen Organisationsform nicht gefällt, ist das grossflächige Absperren der Zuger Altstadt. Ich bin aus grundsätzlichen Überlegungen dagegen, dass wir unsere Altstadt für kommerzielle Anlässe vermieten. Ich finde dies unschweizerisch, elitär und unsympathisch. Es widerspricht meines Erachtens auch dem offenen Geist, welchen wir in Zug pflegen und der uns von andern Gemeinden unterscheidet. Ich möchte eine Jazznight, wo jedermann und insbesondere auch die Bewohner der Stadt Zug willkommen sind. Nicht jeder Zuger Familie ist es vergönnt, über ein Einkommen zu verfügen, welches es erlauben würde, einen Eintrittspreis von knapp 80 Franken pro Abend für eine vierköpfige Familie zu bezahlen (ohne gegessen und getrunken zu haben). Auch Zug Sports finde ich einen tollen Anlass, den ich nicht in Frage stelle. Moniert habe ich lediglich, dass während des ganzen Wochenendes eine Vielzahl von Helikopterflügen durchgeführt wurden, was zu grossen Immissionen in einem beträchtlichen Gebiet der Stadt Zug geführt hat. Zudem habe ich die Frage gestellt, ob dies nicht auch dem Bekenntnis der Stadt Zug zur 2000 Watt Gesellschaft zu wieder läuft. Meines Erachtens müssen Fragen, wie von mir gestellt, erlaubt sein. Gerne bin ich bereit, diese offen zu diskutieren. Ich habe die Wahrheit nicht gepachtet. Ich habe auch kein Problem damit, wenn jemand eine andere Meinung vertritt. Unfair finde ich es jedoch, wenn mir wider besseres Wissens eine Aussage unterstellt wird, die ich nachweislich nicht getätigt habe.

Martin Eisenring, CVP Gemeinderat, Zug

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