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Das Volk hat Pflichten gegenüber Behinderten

«Hightech in der geschützten Werkstatt», Ausgabe vom 24. April
Adolf Fuchs, Luzern

Aus der Jubiläumsschrift «50 Jahre Stiftung Brändi» geht hervor, dass in diesem bewundernswerten Sozialwerk 1100 behinderte Menschen eine geschützte Arbeitsstelle und 340 Mitarbeitende eine invalidengerechte Unterkunft erhalten haben. Die Stiftung hat sich im Laufe der 50 Jahre ihres Bestehens zum zehntgrössten Arbeitgeber im Kanton Luzern entwickelt. In der Jubiläumsschrift kommt die Geschäfts­leitung auf das rau gewordene Umfeld zu sprechen, in welchem benachteiligte Minderheiten des Volkes leben müssen. Die Freude über das gelungene Luzerner Sozialwerk wird getrübt, der Bericht mündet in die aufrüttelnde Feststellung: «Speziell im Kanton Luzern ist der finanzielle Spielraum bedrückend eng geworden.» Diese Bemerkung veranlasst mich aufzuzeigen, dass die Sparwut vor allem die finanziell Schwachen trifft und die soziale Verpflichtung der Gesellschaft gegenüber Behinderten verletzt wird. Wäre das Jubiläum nicht eine Gelegenheit, die Haltung des Kantons gegenüber den arbeitsamen Behinderten zu über­denken und eine Zuwendung aus dem Lotteriefonds ins Auge zu fassen, vielleicht mit einer Jubiläumsgabe von 50000 Franken?

Adolf Fuchs, Luzern

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