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Das Zuger Sparprogramm ist zu begrüssen

«Tiefsteuerrekord und Spar­politik: Ein Appell an die Zuger Vernunft», Ausgabe vom 12. Juli

Barbara Gysel wiederholt die übliche Leier der Zuger Linken, dass die Steuersituation im Kanton Zug dazu führe, dass ein Durchschnittsverdiener (sie gibt als Beispiel ein besteuerbares Jahreseinkommen von 95 000 Franken an) in Baar nicht mehr wohnen könne, weil die tiefen Steuern die Wohnungsmieten in die Höhe treiben und Bürger deshalb in benachbarte Kantone wie Luzern und Aargau umziehen müssen. Fakt ist, dass die Steuerersparnis in Baar gegenüber Luzern oder beispielsweise Sins zwischen 9000 und 9500 Franken pro Jahr ausmacht. Dies würde heissen, dass das Wohnen in Zug um rund 800 Franken pro Monat teurer sein dürfte als anderswo, um punkto Kosten gleichzuziehen. Gemäss dem Vergleichsportal Comparis ist dies aber keineswegs der Fall. Ähnliche Wohnungen sind in Luzern in der Miete preislich vergleichbar mit Baar oder Zug. Sins mag etwas günstiger sein, aber vermutlich keine 800 Franken für eine 3?-Zimmer-Wohnung. Dazu kämen dann noch die Kosten für das Pendeln zum Arbeitsplatz. Und Zürich ist preislich sogar teurer als Baar, obschon die Steuern dort für dieses Fallbeispiel über 9000 Franken höher sind als in Baar. Dem Zürcher geht es also bedeutend schlechter nach Steuern und Mietkosten, obschon dort die Steuern höher sind. Ob es damit zu tun hat, dass dort eine linke Regierung am Ruder ist? Quintessenz: Die Linke behauptet seit Jahren etwas, das faktisch falsch ist und der Überprüfung nicht standhält. Eine Lüge wird nicht wahrer, wenn man sie immer wiederholt und der Volksmund dies inzwischen ungeprüft nachplappert. Aber die linke Politik bedient sich laufend dieses fiesen Instruments der «Fake News». Die Verwaltung in Zug ist im Laufe der Jahre gewachsen. Seit dem Jahre 2000 haben sich die Ausgaben des Kantons verdoppelt, und Gleiches gilt für die Personalkosten, während die Steuereinnahmen nicht ganz damit Schritt gehalten haben. Wichtig ist auch, dass die Teuerung in diesem Zeitraum gesamthaft lediglich 7 Prozent angestiegen ist. Hauptverantwortlich für die Schieflage – aber nicht nur – ist der NFA, übrigens ein sozialistisches Umverteilungsinstrument mit völlig falschen Anreizen. Auch sind die Aufwendungen für Flüchtlinge in den letzten Jahren stetig gestiegen für Gemeinden und Kanton, was aber auch auf ein Fehlverhalten der linken Justizministerin in Bern zurückzuführen ist. Interessanterweise hört man von den Linken nie etwas zu diesen Kosten. Es ist begrüssenswert, dass der Regierungsrat weiter an einem Sparprogramm arbeitet, und es ist gut für die Steuerzahler im Kanton, dass die Linken hier nicht das Sagen haben, denn sonst würde es sehr viel teurer werden – für alle!

Felix Zulauf, Zug

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