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Leserdebatte

Debatte über Kuhhörner und Landwirtschaft

«Muss man einen Hornbeitrag in die Verfassung schreiben?», Ausgabe vom 12. Oktober

Es würde mich interessieren, welches Kalb dem Nationalrat Michael Töngi erzählt hat, wie lange Kälber nach der Enthornung leiden und Kopfweh haben. Fast jeder von uns hat schon mal eine Operation erlebt. Man wird betäubt und erleidet etwas Schmerzen, die mit Schmerzmitteln gemindert werden. Nach der Verheilung der Wunde verschwinden die Schmerzen. Würden die Kopfschmerzen der Kühe lebenslang bleiben, wie schon oft beschrieben, würden die Tiere weniger fressen, und die Milchleistung würde sehr stark sinken. Dann würde jeder Bauer sich das Enthornen gut überlegen. Ich kannte zwei Bauern, die durch die Hörner ein Auge verloren haben. Den Städtern gefallen Kuhhörner sehr, viele Städter haben aber zur Landwirtschaft keine Beziehung. Darum für diese Initiative ein klares Nein.

Heinz Duss, Nottwil


Tiere sind Lebewesen und keine Ware und sollen als solche behandelt werden. Wer Tiere enthornt, verstümmelt und quält sie. Ihr Verhalten und Wohlergehen wird empfindlich beeinträchtigt. Das beweisen die neuesten Untersuchungen. Verletzungen von Menschen und Tieren durch behornte Kühe kommen zwar vor, sind aber meiner Meinung nach zu selten, um die Enthornung von ganzen Tierherden zu rechtfertigen. Es geht offensichtlich ums Geld. Enthornte Kühe eignen sich besser für die Massentierhaltung – mehr Tiere pro Flächeneinheit gleich mehr Profit. Die Enthornung von Tieren aus Profitgier ist unethisch und sollte verboten werden. Wer darauf verzichtet, soll belohnt werden, ein verminderter Ertrag soll kompensiert werden. Sind Subventionen für Tristen, Findlinge und Holzzäune möglich, sollte auch Geld für das Tierwohl vorhanden sein.

Armin Späni, Kehrsiten

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