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Debatte über Baupläne

Zur Abstimmung über das Bauprojekt auf der Herdschwand in Emmen am 4. März
Franz Räber, Einwohnerrat Fdp, Emmen

Ein Komitee, das möchte, dass in Emmen alles so bleibt, wie es vor über 40 Jahren war, spricht sich gegen den Rückbau der Herdschwand sowie gegen eine Umzonung und den Bebauungsplan Neuschwand aus. Ein Verkauf könne so verhindert werden, sagen sie.

Aber dem Verkauf des Grundstückes haben die Stimmberechtigten vor rund drei Jahren bereits zugestimmt. Es war zwar ein denkbar knapper, aber demokratischer Entscheid. Mit einem «Buebetrickli» soll dieses Abstimmungsergebnis also wieder umgestossen werden. Ich bin überzeugt, dass die Stimmberechtigten dieses Spiel durchschauen. Sie werden nicht Hand dazu bieten, der Gemeinde durch diese Verzögerungstaktik immense Kosten aufzubürden, nur weil einige einen demokratischen Entscheid nicht akzeptieren wollen. Mit einem zweifachen Ja können wir diese Schlaumeierei verhindern.

Franz Räber, Einwohnerrat FDP, Emmen

Landperlen dürfen nicht aus dem Eigentum Emmens fallen und höchstens im Nutzungsrecht zur Verfügung gestellt werden. Darum liegt vielen die Herdschwand (und nicht die Neuschwand) am Herzen. Über das qualitative Wachstum hat sich der Gemeinderat trotz Aufmunterung nie geäussert. Es ist höchste Zeit dazu, denn das quantitative Wachstum muss schweizweit begrenzt werden, vor allem in unserer Gemeinde.

Hansruedi Bühler, Emmenbrücke

Auch wir waren mit dem ursprünglichen Projekt nicht einverstanden, haben im Rahmen der Beratung aber unsere Anliegen eingebracht, das Projekt redimensioniert und die Qualität der Überbauung erhöht, dadurch aber auch den ursprünglichen Verkaufspreis leicht reduziert. Eine Ablehnung des Projektes würde ein grosses Loch in unsere Gemeindekasse reissen. Die 5,8 Millionen Franken, die der gemeindeeigenen AG der Betagtenzentren geschuldet werden und die 900 000 Franken, die der Losinger Marazzi AG zurückbezahlt werden müssten, würden der Gemeinderechnung schwer aufliegen. Es ist für mich finanz- und demokratiepolitisch äusserst heikel, dieses so weit fortgeschrittene Projekt zu stoppen.

Tobias Käch, CVP-Einwohnerrat, Emmenbrücke

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