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Debatte um Herdschwand

Zur Abstimmung über das Bauprojekt in Emmen am 4. März
Andreas Roos, Einwohnerrat Cvp Emmen

Das eidgenössische Raumplanungsgesetz wurde von der Emmer Stimmbürgerschaft mit 69 Prozent Ja-Stimmen gutgeheissen. Dieses verpflichtet zum Stopp der Zersiedelung und zur Verdichtung nach innen. Die Nutzungsänderung auf der Herdschwand ist die konsequente Umsetzung des Volkswillens.

Mit dem Projekt Neu­schwand kann für die Bevölkerung attraktiver und qualitativ hochwertiger Wohnraum geschaffen werden. Eine urbane Bebauung wird ergänzt durch eine lockere Mehrfamilienhausstruktur gemäss dem Siedlungsleitbild der Gemeinde. Gleichzeitig wird die öffentliche Hand mit dem Rückbau des ehemaligen Betagtenzentrums Herdschwand eine Altlast los. Zum Verkauf haben wir bereits Ja gesagt. Es gibt keinen Grund, alles wieder in Frage zu stellen. Die Verzögerungen würden der Gemeinde Kosten in Millionenhöhe verursachen. Deshalb sage ich am 4. März Ja zum Kredit für den Rückbau der Herdschwand und Ja zur Teilrevision des Zonenplans und zum Bebauungsplan «Neuschwand».

Andreas Roos, Einwohnerrat CVP Emmen

Die Bautätigkeit in der Agglomeration Luzern ist gewaltig, auch in Emmen. Ich frage mich, ob wir jetzt wirklich noch weitere 150 Mietwohnungen brauchen, ausgerechnet auf dem letzten zentral gelegenen Grundstück, das der Gemeinde gehört? Klar, der Gewinn aus dem Liegenschaftenverkauf würde sich kurzfristig positiv in der Bilanz niederschlagen. Aber eben nur kurzfristig. Sofern die Gemeinde nicht das chinesische Ein-Kind-Gesetz übernimmt, hat sie als Folge der ungezügelten Bautätigkeit mit Infrastrukturkosten zu rechnen, da heute schon der Schulraum knapp ist, und auch die beiden Betagtenzentren an ihre Kapazitätsgrenzen stossen. Also wo bauen, wenn die Gemeinde ihre beste Liegenschaft veräussert? Das Land ist weg, das Geld ist weg. Dafür lächelt sich irgendein Investor ins Fäustchen, weil er zu einem einmaligen Stück Land gekommen ist. Ich sage zweimal Nein.

Thomas Fueter, Emmenbrücke

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