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Debatte um Herdschwand

«‹Nein› wäre Ende der Neu­schwand», Ausgabe vom 15. Februar
Ernst Widmer, Ehem. Einwohnerrat Fdp, Emmen

Vor einigen Jahren stand die Gemeinde Emmen vor einer grossen Herausforderung: Das Betagtenzentrum Herdschwand und die Schulanlage Gersag mussten saniert und erweitert werden. Damals wurde entschieden, die Betagtenzentren in eine Aktiengesellschaft auszulagern und für die Herdschwand einen Ersatzneubau im Emmenfeld zu schaffen. Das dadurch freiwerdende Areal in der Herdschwand bot die Voraussetzungen, um die Finanzierung der beiden Bauvorhaben zu schaffen. Beide Bauvorhaben wurden in der Zwischenzeit realisiert. Vergessen haben aber offenbar einige wenige, dass die Herdschwand für die Finanzierung von diesen beiden wichtigen Bauvorhaben gedacht war. Zum Nutzen aller müssen wir die getätigten Investitionen nachhaltig finanzieren. Eine weitere sinnvolle Nutzung der bestehenden Gebäude ohne ein weiteres sehr grosses finanzielles Engagement der Gemeinde ist nicht möglich.

Zu den damals getätigten Investitionen haben wir Ja gesagt, zum Verkauf der Herdschwand hat das Volk bereits im Jahr 2015 Ja gesagt, und nun braucht es noch zwei Mal ein abschliessendes Ja: Ja zum Abbruch und Ja zur Umzonung der Herdschwand!

Ernst Widmer, ehem. Einwohnerrat FDP, Emmen

Der Gemeinderat und das Komitee Pro Herdschwand versuchen mit allen Mitteln, die Bevölkerung davon zu überzeugen, in welch furcht­erregendem Zustand die Gebäude des ehemaligen Betagtenzentrums sind. Sie schmeissen mit ebenso furchterregenden Kosten für eine Sanierung um sich. Das Komitee Pro Herdschwand wirbt mit Slogans wie «Ja zum Erhalt von Kulturland». Dass die Herdschwand-Parzelle weder heute noch in Zukunft Kulturland sein wird, wissen sie offenbar nicht. Sei’s drum!

Ich engagiere mich für den Erhalt der Herdschwand, weil es sich bei diesem Grundstück um ein Filetstück handelt, das nur jemand, der seine fünf Sinne nicht beisammen hat, für eine fragwürdige Überbauung aus der Hand geben würde. Emmen wächst auch ohne die geplante Überbauung Neuschwand und wird in nicht allzu ferner Zukunft Landbedarf haben, um dem Wachstum geschuldete Infrastrukturbauten zu reali­sieren.

Karin Saturnino-Eichenberger, alt Einwohnerratspräsidentin SP, Emmen

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