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Dem Entlebuch nicht wohlgesinnt

«NAF und die Diskussion über das Verhältnis der Kosten von Schiene und Strasse», Ausgabe vom 5. Februar
Niklaus Schmid, Heiligkreuz

Am 12. Februar hat das Schweizer Volk bei der Abstimmung dem Fonds für den Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehr (NAF) zugestimmt. So soll langfristig das Nationalstrassennetz und der Agglomerationsverkehr sichergestellt werden. Dabei können die Kantone und die Regionen Anträge zur Finanzierung stellen. In einem Leserbrief meinte Nationalrat Albert Vitali, dass man da unbedingt zustimmen müsse, da die Berg- und die Landgemeinden davon profitieren würden. Anträge zur Finanzierung von Strassen müssen bei uns, beim Departement Bau und Verkehr, eingereicht werden. Dass dieses Departement dem Entlebuch nicht sonderlich wohlgesinnt ist, liegt nicht an der Tatsache, dass die Führung zu wünschen übrig lässt, sondern daran, dass gerade die Verantwortlichen, denen die Kompetenz delegiert wird, nichts von Investitionen im Entlebuch halten. In deren Köpfen schwirrt immer noch das Bild, dass im Entlebuch mit Ross und Wagen gefahren wird und es uns dabei noch gut gehe. Und so, wie ich das sehe, wird uns Entlebuchern nur noch der Sand bleiben – nämlich jener, welchen man uns in die Augen gestreut hat, damit wir Ja stimmen und die Abstimmung für die Städte und deren engere Umgebung gewonnen werden kann. Nicht vergessen sollten die so hohen Herren der Stadt, dass Sand dem Getriebe, dem Gesamtgefüge auf die Länge nur schaden kann.

Niklaus Schmid, Heiligkreuz

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