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Den Anstand verloren

Zur Besteuerung von Konzernen
Cyrill Moser, Oberägeri

Peter Grünenfelder von Avenir Suisse kritisiert einmal mehr die staatliche Unterstützung der schweizerischen Landwirtschaft als Ungerechtigkeit gegenüber Bevölkerung und Privatwirtschaft. Mich und vermutlich viele Bürgerinnen und Bürger gerade in den Zentralschweizer Kantonen stört viel mehr die indirekte Subventionierung der grossen internationalen Konzerne durch sehr niedrige Steuersätze und andere Vergünstigungen, die ein Vielfaches dessen kosten, was der Staat für die Landwirtschaft ausgibt.

Wir, die Bürgerinnen und Bürger, dürfen diese Niedrigsteuerpolitik durch staatlichen Leistungsabbau und Sparpakete ausbaden. Kommt hinzu, dass diese multinationalen «Steuervermeider» oft nur wenig zur lokalen Wertschöpfung beitragen. Die Landwirte, die Berglandwirte im Besonderen, produzieren nicht nur Lebensmittel, sondern pflegen Wiesen, Wald und Landschaft, was uns allen zugute kommt.

Wenn es wirklich um finanzpolitischen Anstand gehen würde, würde dem Grundsatz der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit aller Steuerpflichtigen gemäss Bundesverfassung besser nachgelebt und nicht wie bei der aktuell in Bearbeitung befindlichen Steuervorlage 2017 wieder nach allen möglichen steuerlichen Sonderregeln für die internationalen Statusgesellschaften gesucht.

Cyrill Moser, Oberägeri

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