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Leserbrief

Der Iran unterstützt Terrororganisationen

«Berset plädiert für Rettung des Atomabkommens», Ausgabe vom 4. Juli

Der iranische Präsident Hassan Rohani stattete am Montag und Dienstag der Schweiz einen offiziellen Besuch ab. Gemäss dem Bericht in der «Luzerner Zeitung» sagte er, der Iran bekämpfe den Terrorismus im Mittleren Osten. Das Gegenteil ist der Fall. Der Iran unterstützt massiv die Terrororganisationen Hisbollah und Hamas. Im Irak kämpfen Irans Revolutionsgarden an der Seite des Assad-Regimes.

Bei der Medienkonferenz zusammen mit Bundespräsident Alain Berset erklärte Rohani: «Das zionistische Regime (iranische Bezeichnung für den Staat Israel) ist für den Iran ein illegitimes System; eine Gefährdung für den Frieden im ganzen Nahen Osten.» Fakt ist: Iran hat die Vernichtung des Staates Israel zum Ziel und deklariert das auch offen.

Zum viel gepriesenen Atomabkommen, das im Zentrum der Gespräche zwischen Rohani und dem Bundesrat stand, kann man geteilter Meinung sein. Es gilt nur für 15 Jahre und beinhaltet seltsame Punkte. So sind die Iraner 20 Tage vor einer Inspektion der (den Vertragspartnern bekannten) Atomanlagen zu informieren. Es ist nicht auszuschliessen, dass die Mullahs ihr Atom(waffen)-Programm an geheimen Orten weiterführen. Auch erlaubt das Abkommen den Iranern, ihr Raketenprogramm fortzuführen. Raketen wofür, wenn nicht für den Transport von Atombomben?

Rolf Koch, Sekretär der Sektion Zentralschweiz der Gesellschaft Schweiz-Israel

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