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Der Respekt vor der Arbeit?

Zum 1. Mai
Peter Lüthi, Oberägeri

Ich staunte nicht schlecht, als ich am Dienstagmorgen die «Zuger Zeitung» las. Nichts war zu lesen über den 1. Mai als Feiertag der Arbeit. Sind wir im Kanton Zug bereits so stark nur von der Finanzkraft abhängig, dass es keine einzige Zeile über die Werte und Nöte der Arbeiterschaft zu lesen gibt? Ich mache darauf aufmerksam, dass die Verteilung der Arbeit gerade in den Niedriglohn- Segmenten zu grösseren Anstrengungen in der Zukunft Anlass gibt. Aber die Arbeiterschaft wird von Ihrer Zeitung totgeschwiegen. Sie ist ja nicht so interessant wie die Umwälzungen im Finanzsektor.

Mir tut es weh, dass die Arbeiterschaft zum Zahlen gerade recht ist (Sparprogramme, Krankenkassenprämienvergütung, weniger Sozialleistungen etc.), aber eigentlich sonst nicht berücksichtigt wird. Wenn wir eine Gemeinschaft bleiben wollen, müssen wir alle Schichten berücksichtigen, nicht nur die sogenannt «guten Steuerzahler». Ich habe grosse Achtung vor der Arbeiterschaft, die jeden Tag ihre Pflicht erledigt, ohne Steuerschlupflöcher bedienen zu können. Sie sind für mich die Aufrichtigen, aber leider ohne Stimme.

Peter Lüthi, Oberägeri

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