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Die «armen» Zuger Millionäre und das Wohl der Tiere

«Zuger FDP fordert Begrenzung der Vermögenssteuer», Ausgabe vom 25. März
Martin Iten-Iten, Alosen

Die «armen» Multimillionäre, auf der gleichen Seite der «Zentralschweiz am Sonntag» vom 25. März 2018 gibt es einen Artikel «Tierfundmeldestelle muss schliessen» und darunter «Zuger FDP fordert Begrenzung der Vermögenssteuer». Bei der Tierfundmeldestelle will der Kanton 18 000 Franken sparen. Die Tiere, die in der Politik nicht wirklich viele Lobbyistenvertreter haben, werden abgestraft.

Auch Menschen, denen das Tierwohl am Herzen liegt, ergeht es genauso. Im unteren Artikel wird eine Begrenzung der Vermögenssteuer gefordert. Die Basis für das Beispiel bildet ein steuerbares Einkommen von 400 000 Franken und ein Vermögen von 135 Millionen Franken. Jetzt sind uns die «armen» Multimillionäre so viel wichtiger, als die in dem oben erwähnten Artikel, die Tiere. Dass diese 132 Millionen Franken jährlich mehrere 100 000 Franken generieren und im nächsten Jahr das Vermögen noch um einiges gestiegen ist, spielt da keine Rolle. Oder glaubt jemand, dass diese Multimillionäre ihr Geld unter der Matratze versteckt haben?

Ich glaube nicht, dass darum diese Personen abwandern und schon gar nicht, dass sie ver­armen werden! Und wenn sie gehen, dann lassen wir sie doch einfach gehen. Worüber wir uns Sorgen machen, ist einfach unglaublich. Geld, Geld, Geld! Hoffentlich ändert diese Sicht wieder einmal und wir sehen auch wieder Anderes, Wichtigeres. In diesem Fall zum Beispiel das Wohl unserer Tiere.

Martin Iten-Iten, Alosen

Da lese ich in der Ausgabe vom 25. März 2018 der «Zentralschweiz am Sonntag»: «Finanzen 19: Zuger Tierfundmeldestelle muss schliessen». Grund dafür ist das Sparprogramm im Kanton Zug und deshalb Wegfall von Beiträgen. In der gleichen Ausgabe steht «Zuger FDP fordert Begrenzung der Vermögenssteuer».

Zwei FDP-Kantonsräte sowie 25 Mitunterzeichner geben in einem Vorstoss ihrer Sorge um eine allfällige Abwanderung oder die Nichtansiedlung sehr vermögender Personen im Kanton Zug wegen der relativ hohen Vermögenssteuern in einer Interpellation Ausdruck. Da wird ein Beispiel vorgelegt, bei welchem es sich um ein steuerbares Einkommen von 400 000 Franken und ein steuerbares Vermögen von 132 Millionen handelt. Nicht klar ist, was das Vermögen jährlich abwirft. Verglichen mit anderen Innerschweizer Kantonen ist die Vermögenssteuer in Zug am höchsten.

Meines Erachtens passt dieses Anliegen und vor allem dieses Beispiel nicht in eine Zeit, in welcher unaufhörlich Sparprogramme geschnürt und umgesetzt werden und sogar eine Steuererhöhung, wenn auch begrenzt, im Raume steht.

Was Steuersenkungen auslösen, sieht man am Beispiel Luzern.

Gregor Ricciardi, Baar

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