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Leserdebatte

Die Aufgaben der Luftwaffe und das Wohnen am Flugplatz

Zu verschiedenen Leserbriefen über den Fluglärm vom Flugplatz Emmen

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christkind, sondern auch die Tatsache, dass der 79-jährige Militärflugplatz Emmen zum Hauptstandort der Luftwaffe wird. Unsere Luftwaffe sichert den schweizerischen Luftraum während 365 Tagen. Wenn nun am Samstag oder über die Mittagszeit Flieger hochsteigen, dann handelt es sich entweder um eine «Hot Mission», bei der unser Luftraum unangemessen durchflogen wird, oder um einen Einsatz unserer Patrouille Suisse. Wenn nun ein Oberst ausser Dienst einen Leserbrief (Ausgabe vom 13. Juli, die Red.) gegen solche Aktionen schreibt, löst das bei mir mehr als nur Stirnrunzeln aus. Seien wir doch der Luftwaffe dankbar, dass sie ihren Auftrag trotz knapper Mittel zu erfüllen versucht. Danken wir den Regionen von Payerne und Meiringen, dass sie während 48 beziehungsweise 44 Wochen diese Aufgaben wahrnehmen!

Marcel Omlin, Kantonsrat SVP, Rothenburg


Was Emmen in letzter Zeit an Fluglärm zugemutet wurde, ist untragbar. Wie kann eine so dicht besiedelte Region derart mit Lärm geplagt werden? Das ist mir unverständlich. Noch unverständlicher die Antwort der Fachstelle Fluglärm des Bundes: «Infolge von Ferienabwesenheiten ist die Fachstelle Fluglärm nicht besetzt. Ihre Nachricht beantworten wir gerne wieder ab dem 2. August 2018.»

Patrick Butz, Emmen


Ich lade die beiden Leserbriefschreiber aus Luzern und Kriens (Ausgabe vom 17. Juli, die Red.) gerne zu mir nach Hause ein und bin gespannt, ob sie danach noch die gleiche Meinung vertreten. Die Flugschneise führt in Emmen direkt über dicht besiedeltes Wohngebiet und da beträgt der gemessene Lärmpegel beim F/A-18 (starten und landen) 119 Dezibel. Der Lärmpegel beim Tiger ist dagegen fast eine Wohltat. Schon 100 Meter neben der Flugschneise reduziert sich der Lärmpegel, und in Luzern oder Kriens dürfte ein Emmer Ohr nur noch ein leichtes Säuseln hören. Fluglärm in diesem Ausmass gehört nicht direkt über ein dicht besiedeltes Wohngebiet. Und von wegen früher, früher hatte der Lärm nie diese Dimension.

Es ist richtig, dass die aktuelle Lärmbelastung vorübergehend ist. Fakt ist aber, dass der noch erträgliche Tiger ausgemustert wird und sich in absehbarer Zeit in Emmen nur noch F/A-18 und die neue Generation mit bald erweiterten Flugzeiten bewegen werden.

Hans Anderhub, Emmen

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