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Leserbrief

Die direkte Demokratie braucht informierte Bürger

«Tamara Funiciello wird massiv bedroht», Ausgabe vom 25. August

Ich möchte zuerst den Autoren Doris Kleck und Othmar von Matt für das sehr gute Interview mit dem SP-Präsidenten Christian Levrat danken. Denn ihr Insistieren auf den Gegenspruch innerhalb der von den Linken geführten Sexismus-Debatte zeigt auf, wieso wir in dieser ernsthaften Sache als Gesellschaft keinen Fortschritt machen. Ebenfalls fand ich die Ansicht von Thomas Bornhauser betreffend unserer moralischer Arroganz hervorragend.

Abgesehen von der inhaltlichen Auseinandersetzung mit diesen Themen finde ich es für unsere Demokratie ein Muss, dass sich die Medien wieder vermehrt differenziert zeigen gegenüber den Themen Multikulturalismus, Solidarität und Nachhaltigkeit. Vielen Menschen sind auch die Themen Selbstverantwortung und Finanzierung wichtig und sie wünschen sich, dass diese in einen Kontext mit den drei anderen Themen gesetzt werden. Leider findet dieser Diskurs in unserer Medienlandschaft kaum statt.

Das wiederum führt dazu, dass sich immer mehr Personen von den Medien abwenden und sich nur noch im Internet informieren. Und dort wird man natürlich nur die Websites aufrufen, welche die eigene Ansicht bestätigen. Das ist jedoch fatal für unsere direkte Demokratie, denn die braucht informierte Bürger und nicht Wähler des Zeitgeistes.

Stefan Betschart, Cham

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