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Leserbrief

Die grosse Hitze und was man dagegen tun könnte: Weniger Auto fahren? Gott suchen?

Zur Hitzewelle und grossen Trockenheit

Bei einem Kaffee mit einem meiner Arbeitskollegen ist die Frage aufgetaucht, wie viele Kilometer die Schweizer durchschnittlich pro Tag mit dem Auto wohl zurücklegen – und wie viele Male das reicht, um rund um die Erde zu fahren. Wir sind von folgenden Zahlen ausgegangen: Durchschnittliche Autokilometer pro Tag pro Schweizer: 36,8 (Quelle: Schweizer Fernsehen); Anzahl Schweizer: 8,4 Millionen; Erdumfang: 40000 Kilometer. Das Resultat der einfachen Rechnung 36,8 Kilometer mal 8400000 geteilt durch 40000 Kilometer gleich 7728 hat uns überwältigt. Allein die Schweizer karren täglich mehrere Tausend Mal um die gesamte Erde?! Im Jahr wären das dann 7728 Mal 365 gleich 2820720, also knapp 3 Millionen Mal um die Erde. Kann das sein? Wenn dem so ist, müssten wir doch alle, alle, alle zusammen von heute auf heute auf das Fahrrad umsatteln und dort arbeiten gehen, wo wir wohnen. Oder dort wohnen gehen, wo wir arbeiten. Die Frage ist vielleicht etwas subversiv, aber können wir und die Wirtschaft denn die Fakten nicht einfach anerkennen und den Gürtel innerhalb der nächsten eins bis zwei Jahre gründlich, hundertfach enger schnallen und trotzdem fröhlich und friedlich bleiben?!

Ich weiss nicht, was daran so schwierig sein muss: Stelle wechseln, dort arbeiten, wo man lebt, sich gegenseitig unterstützen bei Arbeitslosigkeit, friedlich und fröhlich bleiben.

Richard Schmassmann, Sarnen


Sonderbarerweise wird heutzutage die Wetterlage oft mit Petrus in Verbindung gebracht. Sicher erlebte dieser engagierte Apostel vor gut 2000 Jahren viele Hitzewellen, innerlich und äusserlich. Als jedoch plötzlich das Boot von Wasserwellen gefüllt wurde, suchte auch Petrus Hilfe bei Jesus und wurde als Kleingläubiger getadelt. Im Zeitalter des verdichteten Aberglaubens, wo das Boot immer mehr mit heisser Ratlosigkeit aufgefüllt wird, hätten wir noch Gelegenheit, den einzig wahren Helfer zu finden und zu erleben.

Jesus verspricht in seinem entfesselten Wortschatz auch in gegenwärtigen Hitzewellen, die wahre Türschwelle zu werden. Solange wir uns aber in menschlicher Träumerei baden, sei es eine Rede am Nationalfeiertag, gewöhnlich ohne jegliche Erwähnung Gottes oder im Rechnungslabyrinth der gemanagten Sandbank, solange wir Jesus nicht im Boot begehren und uns nicht von seinem heilsamen Wort Korrektur wünschen, werden seine prophezeiten Hitzewellen und Erschütterungen anhalten. Ergreifend will auch heute der allmächtige, barmherzige, aber auch zürnende Gott bei jeglicher Hitzewelle an unsere Herzenstür klopfen und uns mit seinem Lebenswasser nicht Wechselkurs, sondern Kurswechsel ermöglichen. Gottes Brünnlein hat Wasser die Fülle (Psalm 65,10).

Noch ist die einzige wahre Türe offen und die Schwelle nicht zu hoch, denn Er sagt: «Wer da will, der komme und nehme das Wasser umsonst» (Off 22,17).

Fritz Stalder, Emmenbrücke

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