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Die Grossen lässt man laufen

«Widerstand aus den eigenen Reihen», Ausgabe vom 4. Mai
Konradin Franzini, Co-Präsident Junge Alternative Kanton Zug, Rotkreuz

Derzeit sammeln wir Junge Alternative zusammen mit vielen anderen Organisationen Unterschriften gegen das Gesetz für die Überwachung von Versicherten. Nicht weil wir den Missbrauch von Sozialgeldern gutheissen. Sondern weil mit dem Gesetz der privaten Überwachung Tür und Tor geöffnet wird. In Zukunft soll es Versicherern erlaubt sein, Klienten bei Verdacht auf Missbrauch durch Detektive observieren zu lassen. Sie brauchen für Tonaufzeichnungen, Videos oder Fotos keine richterliche Genehmigung mehr. Sie können einfach spionieren lassen. Beim Unterschriftensammeln werden wir immer wieder auf die Steuerhinterzieher und Steuerbetrüger angesprochen. Hier lehnt das Parlament griffige Massnahmen ab; Steuerhinterziehung gilt in bürgerlichen Kreisen als Kavaliersdelikt. Dabei geht es bei Steuerdelikten um viel höhere Beträge, welche uns vorenthalten werden. Auf die Kleinen geht man los, die Grossen lässt man laufen. Der britische Autor George Orwell hat den Satz geprägt «big brother is watching you». Darum, liebe Eidgenossen, sagt Nein zu einem weiteren Schritt hin zur totalen Über­wachung unseres Lebens. Im Gegensatz zu jenen Parteien, die bei jeder Gelegenheit von der Freiheit reden oder diese sogar im Namen führen, setzen wir uns konkret für die Freiheit der Bürgerinnen und Bürger ein.

Konradin Franzini, Co-Präsident Junge Alternative Kanton Zug, Rotkreuz

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