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Die leeren Holzgiebel mit den Spinnennetzen

«IG Kapellbrücke löst sich auf», Ausgabe vom 16. März
Silvio Panizza, Ebikon

Nachdem das Beleuchtungsprojekt für die Kapellbrücke «Partikel Plan» aus finanziellen Gründen nicht realisiert werden konnte (die Disneyland-­Beleuchtung hätte ohnehin nicht zur historischen Kapellbrücke gepasst), will die Stadt die Erleuchtung des weltberühmten Holzstegs unserer Leuchtenstadt wieder selber in die Hand nehmen.

Dabei soll auch die stets umstrittene Hängeordnung der Bilder wieder zur Sprache kommen.

Die halbe Welt der Touristen, die Luzern besuchten, kennt mittlerweile die leeren Holzgiebel mit den Spinnen­netzen. Viele fragen sich immer noch, warum dort keine Bilder hängen. Nun wäre es an der Zeit, die Kopien von Jost Schumacher für eine Saison lang aufzuhängen.

Was während der Fasnacht mit den Fasnachtsbildern möglich ist, müsste auch als touristische Attraktion möglich sein. Die Kapellbrücke ist spätestens nach dem Brand mit bis heute ungeklärten Ursachen im Jahr 1993 keine heilige Kuh mehr. Rücken wir die Kopien ins richtige Licht, und begeistern wir die Touristen mit der Neubelebung der Kapellbrücke.

Ein Kurt H. Illi hätte daraus längst eine weltweit aufsehend- erregende PR-Aktion realisiert!

Silvio Panizza, Ebikon

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