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Leserbrief

«Die Leisetreter müssten über ihre eigene Schwelle treten»

Zum Thema Integration

Was man in unserer Landesregierung sagt, sagen darf oder besser nicht sagt, wurde dem jüngsten Mitglied des Leisetreter Klubs in aller Deutlichkeit gesagt. Tabu ist das hinterfragen über den Sinn der seit Jahren verschleuderten Hilfsgelder an die palästinensischen Flüchtlinge. Wie bei den meisten grosszügigen Spenden – es soll sich hier um mindestens 20 Millionen Franken im Jahr handeln – landet der Grossteil in den falschen Händen. Die Palästinenser werden von einer dubiösen, korrupten Regierung verwaltet, und der Grossteil dieser Flüchtlinge lebt heute in Gebieten mit mehr als fragwürdigen Regierungen. Nichts desto trotz – die Millionen fliessen und erfreuen jährlich die Flüchtlingsbosse sowie unsere Flüchtlingsindustrie.

Die Gelder sollten unter anderem den Kindern eine Schulbildung ermöglichen. Sicher wissen unsere Spezialisten, dass in den Ausbildungsstätten gegen den Erzfeind Israel agiert wird. Werden unsere Gelder zur Aufhetzung gegen den Nachbar verwendet? Dieser Frage sollte einmal seriös nachgegangen werden. Dafür jedoch fehlt unserer Regierung der Mut. Die Amerikaner jedenfalls haben bereits die Konsequenzen gezogen und den Geldhahn zugedreht. Nicht alles was der ungeliebte Trump macht, ist falsch.

Dabei klopft dieses Problem bereits an die eigene Haustür. Die Leisetreter müssten nur über ihre eigne Schwelle treten und die Augen ein wenig öffnen. Im eigenen Land werden türkische Schüler indoktriniert. Kriegsspiele werden von angeblichen türkischen Eliten mit Mitteln aus dem Reich Erdogans veranstaltet. Die Theateraufführungen laufen unter dem Motto Kultur und erregen so keinen Verdacht unserer Behörden. Sollten Schweizer solche Veranstaltungen organisieren, hätten sie sicher das Anti Rassismus Gesetz im Nacken.

Welche Freiheiten, um nicht zu sagen Frechheiten, man sich im Ausland leisten darf, demonstriert momentan der Grossmogul der Türkei. Er jettet durch Europa und versucht, überall die Millionen geflüchteter, emigrierter und niedergelassener Landsleute, Doppelbürger oder Menschen mit türkischem Pass zu überzeugen, ihm Ende Juni die Stimme für die Gründung einer neuen Diktatur in der Türkei zu geben. Das geht soweit, dass er seine ehemaligen Landsleute sogar von der Integration in ihren Gaststaaten warnt. Würde jemand diese Ideen in der Türkei öffentlich vertreten, er sässe schon lange im Gefängnis. Doch auch hier gilt: Zweimal das Gleiche gibt immer wieder etwas anderes, es kommt darauf an, wer hinter der Aussage steht.

Dies sind nur einige Gedanken zur immer wieder hochgelobten Integration, das den Bürger sehr viel Geld kostet. Hier wird nicht mit Millionen, hier wird mit allen Folgekosten mit Milliarden gerechnet. Mit diesen gewaltigen Summen liesse sich unsere AHV ohne faule Tricks sanieren. Das Motto unserer Regierung «Nichts sehen, nichts hören, es allen recht machen» sollte einmal kritisch hinterfragt werden. Leisetreten mag einem bescheidenen Menschen gut anstehen, ist jedoch eines selbstbewussten Staates unwürdig.

Herbert Ramp, Cham

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