Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Die Meinung eines Einzelnen

«Schluss mit Schiffshorn auf dem See», Ausgabe vom 14. Juli
Ueli Krasser, Hagendorn

Dass die Kursschiffe auf dem Zürichsee beim An- und Wegfahren von einem Steg aufgrund der Lärmbeschwerde eines Einzelnen das Signalhorn nicht mehr betätigen dürfen, entbehrt jeder Vernunft. Dieser Egoist hat das Privileg, am See zu wohnen, fährt womöglich ein lautes Auto und fliegt vielleicht regelmässig in der Welt herum (Fluglärmbelastung für x Tausende). Alle anderen Seeanwohnenden stören die Schiffssignale nicht. Aber oha: Der Bund schützt dieses Ego und opfert die bewährte Tradition und Sicherheitsmassnahme auf dem See. Leben wir im «Plemplem-Land»? Demnach werden künftig analog Kirchengeläute, Kuhglocken, Open-Air-Konzerte, Autostrassen und Eisenbahnen auf Antrag von Einzelnen verboten werden müssen. Lieber armseliger, womöglich zugezogener Zürcher: Wie wäre es mit ein bisschen Toleranz? Niemand wird gezwungen, am See zu wohnen.

Ueli Krasser, Hagendorn

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.