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Die Oberdorfer Schulorganisation funktioniert gut ohne Einheitsgemeinde

Zur Diskussion rund um die Schaffung einer Einheitsgemeinde in Oberdorf

Weil sich gemäss Verfassungsauftrag das Gebiet der Schulgemeinde mit jenem der politischen Gemeinde zu decken hatte, kam es 1968 zur Aufhebung der Schulgemeinde Büren durch Integrierung in die neu gegründete Schulgemeinde Oberdorf. Dies geschah nicht ohne Nebengeräusche. Seit den Siebzigerjahren erfüllt der Schulrat Oberdorf für beide Gemeindegebiete seine Aufgaben auftragsgemäss und engagiert. Dies war wohl mit ein Grund dafür, dass sich das Volk unlängst bei der Abstimmung an der Herbstgemeindeversammlung 2013 für die Beibehaltung dieses kreativen Nebeneinanders von Schulrat und Gemeinderat entschied. Die Zeit ist demnach nicht reif für riskante Veränderungen.

Dem Schriftsteller und Philosophen Charles de Montesquieu wird der Ausspruch zugeschrieben: «Wenn es nicht unbedingt notwendig ist, ein Gesetz zu erlassen, ist es unbedingt notwendig, ein Gesetz nicht zu erlassen.» Übertragen auf den Antrag mit dem Ziel, auch in Oberdorf eine Einheitsgemeinde zu schaffen, bedeutet dies: Es besteht absolut keine Notwendigkeit, eine neue Gemeindeordnung zu kreieren und damit «den kleinen Finger» für eine Schwächung der Schulorganisation zu reichen. Hinzu kommt, dass der Stellenwert der Schule an Bedeutung kaum gewinnen könnte. Deshalb: Nein zum Antrag «Grundsatzentscheid zur Schaffung einer Einheitsgemeinde».

Josef Niederberger-Halter, Oberdorf

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