Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Leserbrief

Die sexuelle Revolution und ihre katastrophalen Folgen

«Ein Papst spaltet das Volk», Ausgabe vom 3. August

Die oft respektlose Berichterstattung und Diskussion in den Medien bezüglich der Enzyklika «Humanae Vitae» haben uns nachdenklich gestimmt. Was wirft man dieser Enzyklika grundsätzlich denn vor? Einmischung in den Bereich der Wissenschaft, für den die katholische Kirche keine Kompetenz besitze. Und in den Bereich des Gewissens, für den nicht die Kirche, sondern der autonome und mündige Mensch selbst verantwortlich sei. Im Weiteren wird argumentiert, die Kirche habe im Schlafzimmer der Menschen nichts verloren.

Inzwischen zeigte es sich aber, dass der bös verspottete «Pillen-Paule» mit seinen Ermahnungen bezüglich «Humanae Vitae» gar nicht so falsch gelegen hat. Die Sexualrevolution der 68er und ihrer Wegbegleiter brachte – wie befürchtet – nicht die Befreiung der Frau, sondern eine negative Veränderung des Frauen- und Mutterbildes. Auch seriöse Wissenschaftler haben mittlerweile die bittere Realität der katastrophalen gesundheitlichen, sozialen und psychologischen Folgen der Antibabypille in unserer Gesellschaft zur Kenntnis nehmen müssen. Von dem demografischen, moralischen und religiösen Desaster, das die Verhütungsmentalität bewirkt hat, einmal ganz zu schweigen. Die heimtückische Forderung der Modernisten jeglicher Couleur, die verbindliche Lehre der Kirche über die gesellschaftliche Sittlichkeit zu ändern, weil sie mehrheitlich nicht akzeptiert wird, lässt sich unseres Erachtens auch auf jedes andere Gebiet der kirchlichen Lehre übertragen.

Die Kirche verspielt ihre moralische Autorität nicht, wenn sie an Normen festhält, auch wenn die Mehrzahl ihrer Glieder sie ablehnen. Es ist vielmehr genau umgekehrt: Sie behauptet und stärkt ihre Autorität, indem sie um keinen Preis aufgibt, was sie von Jesus Christus zu lehren beauftragt wurde.

Johann und Eva Köpfli, Luzern

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.