Die Unterlegenen sollten das Ergebnis akzeptieren

«Regierung hält an Abstimmung fest», Ausgabe vom 7. September
Bernhard Schmid, Beckenried

Mit einer Zweidrittelmehrheit wurde an der Landratssitzung vorletzte Woche die Flugplatz-Vorlage angenommen. Abänderungsanträge wurden im Parlament klar und deutlich abgelehnt und hatten keine Chance. Dieses Ergebnis soll nun auch von den Unterlegenen akzeptiert werden. Dies ist ein demokratischer Entscheid. Er wurde von Parlamentariern, welche vom Volk gewählt wurden, getroffen.

Nun soll das Nidwaldner Stimmvolk möglichst rasch die Möglichkeit haben, zum Antrag Ja oder eben Nein zu sagen. Ich habe meine Meinung gemacht: Ich werde Ja stimmen. Eine nachhaltige Mitsprache des Kantons sowie ein einvernehmliches Verhältnis zwischen Kanton und der Pilatus Flugzeugwerke AG kann bei Übernahme- oder Verkaufsverhandlungen von entscheidender Bedeutung sein.

Als einfacher Bürger frage ich mich, was insbesondere Martin Zimmermann – er war immerhin einmal Regierungsratskandidat – von demokratischen Prozessen hält. Aufgrund seines Verhaltens meiner Meinung nach nicht viel. Verfolgt er mit seinem für mich unwürdigen Verhalten eigene persönliche oder geschäftliche Interessen?

Zwängerei nein – Akzeptanz einer demokratischen Abstimmung ja.

Bernhard Schmid, Beckenried

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