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Leserbrief

Dieses Geld sollte Menschen im Rollstuhl zu Gute kommen

«Paraplegiker-Chef erhält bis Frühpension 91 000 Franken», Ausgabe vom 7. Mai

273000 Franken bis zur vorzeitigen Pensionierung bis 2020. Das heisst in Zahlen, dass 6066 Gönnerbeiträge (à 45 Franken) für das Werk von Guido A. Zäch, aufgewendet werden, um den frühzeitigen Abgang von Thomas Troger, Direktor der Schweizer Paraplegiker-Vereinigung (SPV), zu vergolden. Seit Jahren unterstütze ich die Gönnervereinigung als Dauermitglied und Paraplegiker mit Spenden. Seit 54 Jahren, nach einem Arbeitsunfall bin ich im Rollstuhl.

Die überrissenen Honorare der SPV-Kaderleute und insbesondere des Direktors lassen mich aufhorchen. Die Frage sei erlaubt, wer wohl die masslosen Honorare des Direktors genehmigt hat. Die Lobhudelei gegenüber Thomas Troger durch den Präsidenten der Schweizer Paraplegiker-Vereinigung Christian Betl ist absolut unverständlich und Ausdruck von Günstlingswirtschaft und sachlicher Inkompetenz. Es geht hier um Spenden, die aufwendig und mühsam gesammelt werden, und sie sind für Menschen im Rollstuhl gedacht. Wo ist die Transparenz gegenüber den 27 Rollstuhlclub-Sektionen und allen Gönnern, die an den Delegiertenversammlungen zu Statisten degradiert wurden? Das alles ist das Werk des zurückgetretenen Direktors.

In vielen Non-Profit-Organisationen genügt es absolut, einen Geschäftsstellenleiter zu haben. Nicht so in der Schweizer Paraplegiker Vereinigung, da wird auch jetzt wieder ein «Direktor», wohlweislich ein Akademiker, gesucht. Ist das noch notwendig und sachlich angebracht? Es verwundert mich – als Einzelspender – nebst mehr als 1,8 Millionen Mitspendern der Schweizer Gönner-Vereinigung aus der ganzen Schweiz – wie die Idee, das Engagement und das Lebenswerk von Guido A. Zäch in dieser Art und Weise missbraucht werden kann. Die Schweizer Paraplegiker Gruppe bleibt unter intensiver Beobachtung – und ist in der Pflicht die Spendergelder gemäss dem Stiftungszweck angemessen einzusetzen.

Peter Gilomen, Kriens

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