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Dieses Mal hat es geklappt

«Parlament spricht Nothilfe für Syrien», Ausgabe vom 22. Februar

200 erboste Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben sich im letzten Juni mit einem offenen Brief an den Grossen Gemeinderat der Stadt Zug (GGR) gewandt. Sie hatten nicht verstanden, dass die Mehrheit der Parlamentarier mit der alten Tradition gebrochen hatte und keinen Rappen aus dem Ertragsüberschuss der Rechnung 2015 für Hilfeleistungen im Ausland auf die Seite legen wollte.

Nun hats aber doch geklappt. Eine (zwar immer noch nicht überwältigende) Mehrheit des GGR stimmte vor einigen Tagen einer Stadtratsvorlage zu, 100 000 Franken ans Rote Kreuz, an Heks und Caritas für Nothilfe der Opfer des Syrienkrieges, vor allem aber der Bevölkerung von Aleppo, zu überweisen. Während meiner Syrienreise kurz vor Ausbruch des Krieges be­gegnete ich offenen, freundlichen Menschen, die nicht viel anders lebten als wir: Die Erwachsenen gingen einer Arbeit nach, die Kinder zur Schule. Am Abend waren die Restaurants voll, es wurde gesungen und getanzt, oder man schaute mit Freunden einen Fussballmatch in der Gartenbeiz.

Doch jetzt sind 11 Millionen dieser Menschen irgendwo auf der Flucht, der grösste Teil im eigenen Land oder in den Nach­barstaaten. Sie haben alles ver­loren und müssen grauenhafte Erlebnisse verarbeiten.

Der vom GGR gesprochene Betrag hilft ein winziges bisschen, einigen von diesen Leu­ten etwas Würde zurückzu­geben.

Die Fraktion Alternative/CSP hofft, dass der Grosse Gemeinderat auch in Zukunft Gelder für Hilfsprojekte im Ausland spricht, denn: Eine Stadt, die Jahr für Jahr von potenten internationalen Steuerzahlern profitiert, muss auch international handeln, wenn es um Hilfe für Bedürf­tige auf der ganzen Welt geht.

Für die Fraktion Alternative/CSP: Monika Mathers-Schregenberger, Gemeinderätin CSP, Oberwil

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